Rückblick 2014

Fronleichnamsfest in Dingelsdorf

Fronleichnam 2014

Katholiken aus drei Gemeinden legen frühmorgens in Dingelsdorf Blumenteppiche für die Fronleichnamsprozession.
Bild: Sikeler

Die Stimmung ist bestens um kurz nach halb sechs Uhr vor dem Dingelsdorfer Pfarrhaus. Vor einer halben Stunde haben die Frauen aus dem Konstanzer Teilort begonnen, ihr Blumenbild zu legen. Das Motiv mit dem Fisch, den Ähren und den Kerzen ist schon gut zu erkennen.
Dann werden die gelben Blüten knapp. Die Frauen aus Dingelsdorf benötigen sie für die Flamme auf der Kerze ihres Blumenteppiches. Es war in diesem Jahr schwerer, die vielen hundert Blüten zu sammeln als sonst. Der Grund: Fronleichnam findet in diesem Jahr sehr spät statt. Viele Blumen sind zu diesem Zeitpunkt schon verblüht. „Die meisten stammen deshalb aus dem Garten“, erklärte Brigitte Wind aus Litzelstetten. Die Frauen haben aber nicht nur ihre eigenen Gärten geplündert. Es gibt viele Menschen, die Blüten für die Teppiche sammeln. Außerdem unterstützen Gärtnereien die Gruppen.
Drei Blumenbilder entstehen zu Fronleichnam an diesem Donnerstagmorgen in Dingelsdorf. Die Katholiken aus Dettingen legen ihr Bild auf dem Dorfplatz, die Litzelstetter ihres vor der Schule. Früher gab es in jeder Gemeinde Blumenbilder. Erst seitdem die Gemeinden zusammengelegt wurden, entstehen die Teppiche nur noch in einem Ort. Sie werden gelegt, wo bei der Prozession durch den Ort später die Altäre stehen werden. Dort predigt Pfarrer Bernd Zimmermann.
 
„Die Motive ändern sich Jahr für Jahr“, erzählt die Dingelsdorferin Beate Stader. Häufig lassen sich die Gruppen von Postkartenmotiven inspirieren. Bestimmte Elemente finden sich aber immer wieder in den Bildern, der Kelch als Zeichen für den Wein zum Beispiel, das Brot und das Kreuz und der Fisch als die wichtigsten christlichen Symbole.
Wieso sie den Feiertag nicht nutzen, um auszuschlafen? Da müssen die Frauen schmunzeln. „Wir wollen die Tradition weitergeben und den christlichen Glauben öffentlich sichtbar machen“, erklärt Cordula Hogg. Und Claudia Flaisch sagt: „Jesus kommt zu den Menschen. Da wollen wir ihm einen würdigen Weg bereiten.“(Südkurier, 20.06.2014, von Jens Sikeler)

Dettinger Altar
Dettinger Blumenteppich

Blumenteppich Litzelstetten
Litzelstetter Blumenteppich

Im Jahr 2015 wird das Fronleichnamsfest am 4. Juni in Litzelstetten gefeiert.

Generalversammlung Kirchenchor St. Peter und Paul

Ehrungen für langjährige SängerInnen 2014

Bei der Generalversammlung des Kirchenchors St. Peter und Paul im Januar  konnten Pfarrer Bernd Zimmermann, der 1. Vorsitzende Rupert Paar und die Chorleiterin Andrea Heizmann die zahlreich erschienenen Chormitglieder begrüßen. Rupert Paar leitete seine 1. Generalversammlung als Vorsitzender am 27. Juni 1984, so dass es in diesem Jahr seine 30. Sitzung war. Für diese außerordentlich lange Zeit und viel geleistete ehrenamtliche Arbeit ehrte Pfarrer Zimmermann Rupert Paar mit dem „Silbernen Violinschlüssel der Bodanrückgemeinden“. Ebenfalls erhielt Andrea Heizmann den „Silbernen Violinschlüssel“ für ihren großen Einsatz.

Kircgebchor St. Peter und Paul

Die fast 50 Sängerinnen und Sänger bestritten im vergangenen Jahr insgesamt 16 Auftritte, u. a. Patrozinien in den Kirchen in Litzelstetten, Dingelsdorf, Oberdorf und in der Schlosskirche auf der Insel Mainau.

Wieder konnte Pfarrer Zimmermann viele langjährige Sängerinnen und Sänger ehren: Renate Schneider wurde für 50 Jahre geehrt, Dieter Matejka für 40 Jahre, Alice Mayer und Franz-Josef  Felder für 25 Jahre, Bernhard Stich für 20 Jahre, Margarete Martin, Walpurga Tauber und Maria Regele für 10 Jahre. Allen Jubilaren ein besonderes Dankeschön für die Treue und herzlichen Glückwunsch.

Eine Ehrung der besonderen Art ist auch immer für alle Mitglieder sehr interessant: Wer hat keinen Probentermin versäumt? Als eindeutig „besten Probenbesucher“ wurde „mal wieder“ Konrad Ehrlinspiel mit einer Flasche Wein geehrt, direkt gefolgt von Anton Riedle, der lediglich einmal gefehlt hat. 

Andrea Heizmann, die Chorleiterin, bedankte sich beim Chor für die gute Zusammenarbeit und  gab einen Überblick über das bevorstehende Jahr, in welchem wieder ein sehr umfangreiches Programm zu bewältigen ist.
Neuwahlen standen auch wieder an: Rupert Paar wurde wieder zum 1. Vorstand gewählt, so wie Hanspeter Wälde zum Kassierer und Renate Schmitz zur neuen Kassenprüferin.

Zum Abschluss hielt der Sänger Dieter Matejka eine überaus interessante wie auch amüsante Rede über die Einsing-Übungen der Chorleiterin, so dass der Abend mit einem tollen unerwarteten Höhepunkt endete.
Jederzeit sind Gesangsfreudige herzlich willkommen. Wer mehr über den Chor wissen möchte: im Internet  www.bodanrueckgemeinden.de oder direkt zur Probe kommen  immer dienstags um 20.00 Uhr im katholischen Gemeindhaus, Kornblumenweg 22 in Litzelstetten.

Maria Regele

Glaubensseminar

GlaubenswegNeu anfangen - so der Titel der Seminarreihe, zu der die Konstanzer Bodanrückgemeinden seit Oktober in Dettingen eingeladen haben. Bei sieben Impulstreffen schilderte Pfarrer Leo Tanner wie befreiend Glaube sich bei jedem einzelnen konkret auswirken kann. Es bot sich die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich in Kleingruppen auszutauschen. Die Kurseinheiten fanden immer montags von 19.45 Uhr bis 21.45 Uhr im Pfarrheim St. Verena statt.

Die einzelnen Kursthemen waren:
06.10.        Gottesbilder zeigen Wirkung
13.10.        Glaubenskrisen werden Chancen
27.10.        Jesusbegegnung ermöglicht Neues
03.11.        Versöhnung macht frei
10.11.        Leben bekommt Zukunft
17.11.        Gottes Geist bewirkt den Neuanfang
24.11.        Ein Blick nach vorn – Wie weiter?
 
Es war ein Glaubensseminar der besonderen Art:
locker, entspannt und doch ernsthaft.
Für Jung, Alt und Andersdenkende

Herzlichen Dank sagen die Minis aus Dingelsdorf

12 Ministrantinnen und Ministranten aus Dingelsdorf  starteten am 3. August 2014 zusammen mit den Minis aus Dettingen und Litzelstetten zur Wallfahrt nach Rom und kamen eine Woche später voller neuer Eindrücke zurück.
Sie begegneten dem Papst auf dem Petersplatz, feierten Gottesdienst mit unserem neuen Erzbischof Stefan Burger, lernten junge Leute aus anderen Bistümern kennen beim „Blind Date“, in Bussen oder auf der Straße und erkundeten die Sehenswürdigkeiten Roms.

Im Vorfeld der Wallfahrt hatten sich die Minis in vielfältiger Weise engagiert, um Geld in die Reisekasse zu bekommen z.B. mit einem Flohmarkt, durch Waffelbacken beim Patrozinium, Osterkerzenverkauf und viele andere Aktionen.

Im Jugendgottesdienst Mitte Oktober wollten sie sich nun bei der Gemeinde und bei Pfarrer Florian für die großzügige Unterstützung bedanken. Sie zeigten Fotos von der Wallfahrt und erzählten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte die Jugendkapelle Dingelsdorf unter der Leitung von Philipp Renz.

Stein mit Namen der Rom-Wallfahrer

Als Dankeschön für die Gemeinde hatten die Minis eine Kerze aus Rom mitgebracht und als besondere Überraschung stellten sie nach dem Gottesdienst  im Pfarrgarten einen Stein auf, auf dem die Namen der Rom- Wallfahrer verewigt sind.