Rückblick 2013

Im Gedenken an Pater Theo Noethe/Mexiko und an Pater Helmut Karrer/Chile

Pater Noethe, Pfarrer Zimmermann, Pater Karrer

Im Gedenken an das Silberne Priesterjubiläum im Jahr 1995: Pfarrer Zimmermann mit Pater Noethe (links) und Pater Karrer (rechts)

Unvergesslich bleibt vielen Gemeindemitgliedern die Feier des 25. Priesterjubiläums im Jahr 1995 von Pfarrer Bernd Zimmermann zusammen mit seinen beiden Mitbrüdern und Missionaren Pater Helmut Karrer/Chile und Pater Theo Noethe/Mexiko. Beide konnten das 40-jährige Priesterjubiläum im Jahr 2010 nicht mehr mitfeiern. Pater Karrer ist schon im Jahr 2006 verstorben. Pater Noethe konnte auf Grund seiner Krankheit den weiten Flug zum 40- jährigen Priesterjubiläum 2010 nicht mehr wagen.

Pater Karrer überreichte im Jahr 1995 eine wunderbare handgemachte Stola von den Frauen seiner Pfarrei in Chile. Pater Noethe überreichte ein Brustkreuz aus Mexiko. Er brachte die Indianerin und Heilerin Hortenzia mit und beglückte alle durch den Gesang der Zapoteken aus Oaxaca/Mexiko.

Nach der Priesterweihe hatte Pater Karrer den Auftrag für Chile, wo er in Verwaltung und Seelsorge treu und gewissenhaft ohne großes Aufsehen seinen Dienst versah. In seiner Pfarrei gab er regelmäßig 300 armen Menschen Essen, was unser Altenwerk unter Frau Hannelore Huber unterstützte.

Pater Theo Noethe, der auch eine enge Beziehung zu Pfarrer Zimmermann und seiner Gemeinde hatte, lebte seine Mission unter den Zapoteken in Mexiko. Seine missionarische Arbeit wurde von uns unterstützt. Er lebte einfach, bescheiden, selbst sehr arm, aber authentisch. Er begeisterte uns auch in seinem Urlaub für einen echt gelebten Glauben. Es ging ihm als menschennaher Seelsorger um die Sorge für den ganzen Menschen, für „Leib und Seele“. Sein Leben war Dienst an seinen Zapoteken, den Indios. Der ehemalige Bauunternehmer besorgte Straßen und Kirchen für die Indios und Steyler Missionare, wobei er selbst mitschaffte. Auch vermittelte er in Kalifornien zwischen flüchtenden Indios und Regierungsstellen. Zusammen mit einem Indio übersetzte er die Bibel in die Zapoteken-Sprache.

Nun können zwei enge Freunde und Kursgenossen von Pfarrer Zimmermann – die im Jahr 1963 im Noviziat der Steyler Missionare in St. Augustin waren - nicht mehr bei uns ihren Urlaub verbringen. Gott hat diese guten getreuen Arbeiter des Herrn zu sich heim genommen. Dankbar und in Liebe werden wir diese beiden bedeutenden Missionare nicht vergessen.

Bernd Zimmermann, Pfarrer

Jahresrückblick der Ministranten von St. Verena

Das Jahr neigt sich dem Ende, und auch die Ministranten haben einiges erlebt:

Da war zum Beispiel Anfang Sommer die 72h- Aktion des-BDKJ. Gemeinsam mit der KJG haben wir verschiedene Aufgaben erhalten: eine neue Außengestaltung bei der alten Schule für die Kindergartenkinder, die Erneuerung der Torwand auf dem Schulhof und für den Weltladen die Organisation eines „aufsehenerregendes Fair-Handels-Events“. Hierfür haben wir u.a. einen Flashmob auf der Marktstätte unter dem Motto „Nicht fairschlafen - fairer Handel braucht Fairstärkung!“ und eine Veranstaltung auf dem Münsterplatz für den fairen Handel durchgeführt. Mit dieser Aktion haben wir übrigens auch den ersten Platz bei dem Wettbewerb belegt, bei dem es darum ging, wer die beste Aktion für fairen Handel organisiert.

Flashmob zur 72-Stunden-Aktion

Gleich zu Beginn der Sommerferien fand wieder unsere Mini- Hütte statt. Wir waren dieses Jahr im evangelischen Freizeitheim in Gersbach. Wie immer hatten wir viieel Spaß.

Und natürlich gab es noch viel mehr

  • wir waren wir auch wieder bei dem Fußballturnier in Singen und in Konstanz dabei
  • wir haben beim Krea-Markt unsere superleckeren Waffeln verkauft
  • wir haben beim Konradifest mitgemacht
  • wir hatten eine Miniübernachtung im Pfarrheim ...


Unsre Wege führen nach Rom

Nächstes Jahr wird ein besonderes Jahr. Wir, die Ministranten aus Dettingen - Wallhausen, fahren nach Rom. Natürlich freuen wir uns schon riesig.

Ihre Minis aus Dettingen & Wallhausen

Katholische Jugend St. Verena 2013

KJG-Lager 2013

Dieses Jahr war das Sommerlager nicht das einzige Großprojekt. Wir haben uns gemeinsam mit den Ministranten mit ca. 55 Teilnehmern für die 72 Stunden Aktion vom 13.-16. Juni angemeldet. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ setzen sich bei der bundesweit größten Sozialaktion junge Menschen 72h am Stück für das Gute ein. Unsere Aufgaben waren neben der Gestaltung des Außenbereichs des Kindergartens und dem Bau einer Torwand auf dem Schulhof, eine Aktion, die auf den Fairen Handel aufmerksam machen sollte. Dies wurde durch einen Flashmob, den Auftritten verschiedener Künstler und Aktionen, wie das Beschriften einer riesen Zeitung gemacht. Dabei sind wir die Gewinner des Kritischen-Konsum- Wettbewerbs geworden und dürfen uns von nun an die fairste bzw. die nachhaltigste Gruppe der 72-Stunden-Aktion 2013 nennen!

Mitte August fuhr das KjG Leiterteam mit 41 Kindern zwischen 9-16 Jahren, für eine Woche nach Fröhnd auf das Sommerlager. Wie es Tradition bei uns ist, stand die Woche unter einem Motto: „Zurück in die Zukunft-Wir werden die Firma schlagen!“. Die Kinder haben in verschiedenen Rollenspielen, die zuvor durcheinander gebrachte Zukunft, durch Zeitreisen wieder in die richtige Bahn gelenkt. Dabei besuchten wir die alten Samurai, kämpften als Indianer gegen Cowboys, brachten Al Capone und John Dillinger hinter Gitter, kämpften uns in einer unfreundlichen Zukunft zur Firma durch und besiegten diese schließlich.
Wir freuten uns auch sehr über den Besuch von Herren Thomas Langkau, mit dem wir einen Wortgottesdienst gefeiert haben.

Neben diesen Events haben wir über das Jahr verteilt mehre kleine Angeboten, wie z.B. Ostermeditation, Singstarabende, Geocaching etc. veranstaltet. Dabei ist der Offene Treff nicht zu vergessen, der jeden Mittwoch von 18-21 Uhr stattfindet. Dort treffen sich Jugendliche ab 13 Jahren, kochen, spielen oder sitzen einfach mit den KjG Leitern zusammen und unterhalten sich.

Auch dieses Jahr werden wir in der Adventszeit eine Spätschicht (Medi) gestalten und würden uns über Ihr Kommen freuen.

Wir blicken auf ein sehr spannendes, ereignisreiches und emotionales Jahr 2013 zurück und freuen uns auf 2014. Nochmals vielen Dank an all unsere Unterstützer und natürlich an unsere Kinder und Jugendlichen, ohne die Nichts verwirklichbar wäre!

Das KjG Leiterteam

Kindergarten St. Peter und Paul - Ein Provisorium geht zu Ende

Am 15. Dezember 2013, am 3. Advent, wollen wir die Einweihung des zum Teil umgebauten und erweiterten Kindergartens St. Peter und Paul feiern. Zwar wird die Außenhaut des Gebäudes vermutlich noch nicht ganz fertig sein, und die Gestaltung der Außenanlagen wird witterungsbedingt erst im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen werden können. Und dies obwohl bereits zwei Monate nach Erhalt der Baugenehmigung im November 2012 mit der Baumaßnahme begonnen wurde: Aber leider kam es schon bei den Rohbauarbeiten zu Verzögerungen durch den extrem kalten Winter, und auch die sehr gute Auftragslage der beteiligten Firmen tut das ihre und erleichtert nicht gerade die Arbeit der Bauleitung. Aber die lange Zeit des Provisoriums, die Zeit der Unterbringung der Kinder unter 3 Jahren im Gemeindehaus und der 2 Gruppen im räumlich eingeschränkten alten Teil des Kindergartens wird dann beendet sein. Im Anbau des Kindergartens werden nicht nur Räume für eine neue Krippengruppe und die beiden bestehenden Spielgruppen geschaffen, auch für die 3-6-Jährigen konnten die für den Ganztages-Betrieb notwendigen Räume wie Speiseraum und Küche sowie ein Werk- und ein Sprachförderungsraum eingerichtet werden.

Umbau Kindergarten St. Peter und Paul

Die schon lange fehlenden Personalräume und der Raum für Elterngespräche finden ihren Platz im Obergeschoss des Anbaues. Bedingt durch den notwendigen Abbruch eines kleinen Teiles des bestehenden Kindergartens (rd. 20 m²) und die neue räumliche Einteilung hatte auch die Kindergartenleitung ihr Büro verloren – dieses wird in zentraler Lage am Eingang, sozusagen zwischen den U3- und den Ü3- Kindern, neu entstehen.

Für die Platzierung des Anbaues im Nordwesten des Grundstückes sprachen mehrere Gründe : die zentrale Erschließung an der Stelle des alten Eingangs führt dazu, dass die Kinder- und Elternströme gleich in ihre jeweiligen Bereiche gelenkt werden; außerdem konnte der Altbau weitestgehend erhalten und während der Bauzeit natürlich mit Einschränkungen, aber dennoch „fast wie gewohnt“ genutzt werden. Der verbleibende Außenspielbereich wird nicht zergliedert, der parkartige Charakter bleibt erhalten - und er konnte größtenteils weiter genutzt werden. Auch die separaten Erschließungen und Nutzungen der Räume im Untergeschoss konnten so erhalten bleiben.

Die Form des Gebäudes – insbesondere auch die Dachform, übersetzt die Flügel-Anlage und Walmdach- Architektur des Bestandes in eine zeitgemäße neue Sprache, die sich im Grundriss wiederfindet. Diesem wiederum gelingt es, die schwierige Anbausituation und die zur Verfügung stehende, unregelmäßige und beengte Grundstücksfläche an dem gewählten Platz zu einem einprägsamen Ort zu machen, ohne dass der Neubau den Altbau dominiert.

Denn es darf nicht vergessen werden, dass dem Altbau mit rd. 250 m² im Erdgeschoss rd. 360 m², und im Dachgeschoss nochmals rd. 100 m² Nutzfläche hinzugefügt werden. Nichts desto trotz bleibt es aus unserer Sicht wünschenswert, im Zuge einer energetischen Sanierung des Altbaus die beiden Baukörper noch mehr miteinander verschmelzen zu lassen. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme einschließlich Baunebenkosten und Mehrwertsteuer belaufen sich auf rd. 1.600.000,- €. Nach Abzug des Bundeszuschusses von 120.000,- € tragen die Stadt Konstanz 80 % und der kirchliche Träger 20% der Investitionskosten.

Viele Menschen sind am Zustandekommen eines solchen Projektes beteiligt: Da ist als erstes die Pfarrgemeinde, die den Wunsch hat, neuen Raum für Kinder zu schaffen, und dann auch bereit ist, ihren Anteil an der Finanzierung zu übernehmen. Und dann natürlich der Pfarrgemeinderat und der Stiftungsrat, deren Mitglieder ihren persönlichen Einsatz bringen, um gemeinsam mit den Fachleuten diesen Wunsch umzusetzen. Besonders hervorzuheben ist hier der Einsatz von Frau Ute Heinz, der Bezugsperson zum Kindergarten im Stiftungsrat. Unterstützt wird die Kirchengemeinde von Herrn Dieter Gräble und Frau Isabel Schlögl von der Kath. Gesamtkirchengemeinde Konstanz bei den Gesprächen mit Bürgermeister und den Ausschüssen des Gemeinderats, den VertreterInnen der Stadt im Jugend- und Sozialamt, in der Kämmerei und im Hochbau- und Liegenschaftsamt, aber auch in fachlicher Hinsicht und in Fragen zur Finanzierung und zur Genehmigung durch das Erzb. Ordinariat Freiburg stehen sie beratend zur Seite.

Und dann ist da noch die lange Liste der am Bau Beteiligten: der Tragwerksplaner, Fachplaner für Elektrotechnik, Heizung, Lüftung und Sanitär, Geotechnik und Vermessung, und der über 20 Roh- und Ausbaufirmen, die mit ihren Mitarbeitern zum Gelingen des Bauwerks beitragen.

Als Architekten dürfen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei Herrn Pfarrer Bernd Zimmermann und den Pfarrgemeinderäten, dass wir unseren Teil dazu beitragen dürfen, für die Kinder ein schönes neues als Ergänzung zum bestehenden Haus zu bauen. Und wir hoffen, dass dieses Haus mit seiner Umgebung die Kindergartenleitung und alle Erzieherinnen und Erzieher dabei unterstützt, den Kindern ihre ersten Schritte in eine fremde Welt – außerhalb der häuslichen Familie – zu erleichtern und ihnen spielerisch Erfahrungen und Erkenntnisse mitzugeben für ihren weiteren Weg.

Christine Schmidt-Günther und Michael Günther,
Architektur Studio 2