Aus dem Pfarrgemeinderat von St. Verena

Noch zum Ende des Jahres 2010 traf sich der Pfarrgemeinderat nach einer längeren Pause wieder mit den evangelischen Kirchenältesten aus Wallhausen. Die Pause war aus unseren Neuwahlen zu Beginn des Jahres 2010 entstanden.

Es war ein offener Austausch über viele Themen, die uns gleichermaßen betreffen wie z.B. die Einbindung neuer/ alter Gemeindemitglieder in das Gemeindeleben, die Vermittlung des Glaubens in der heutigen Zeit, gestalterische Vorhaben in den jeweiligen Kirchenräumen, usw. Doch leider war der Abend wieder einmal zu kurz, um neue, konkrete gemeinsame Schritte zu vereinbaren. Doch auch über das Jahr war verschiedentlich der persönliche Kontakt da, so dass man zuversichtlich sein kann, bei Bedarf und Möglichkeit entsprechend zusammenzufinden.

Eine erste Herausforderung bestand dann zu Beginn des Jahres darin, einen neuen Vorstand für den Caritativen Förderverein zu finden. Der Verein setzt sich seit Jahren für eine persönliche Ansprache von Menschen in Dettingen/Wallhausen und unbürokratische Hilfe ein, wo es nötig ist. Da es nicht um eine öffentlichkeitswirksame Förderung geht, ist der Verein in der Gemeinde nicht so präsent. Umso erfreulicher ist, dass mit Doris Rudolf, Claudia Flaisch, Monika Schwarz und Helga Griesmeier wieder ein funktionierender Vorstand gefunden wurde. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser wichtigen Aufgabe. Und den bisherigen Vorstandsmitgliedern mit Hermine Meyer, Karlheinz Knauth und Helmut Schulter gilt unserer besonderer Dank für ihre langjährige Tätigkeit.

Über das ganze Jahr hinweg hat uns fast nebenbei die Neuorganisation der Sozialstation St. Konrad, des Marienhauses und des geplanten Don Bosco Hauses beschäftigt. Alle 3 Institutionen sind nun in der „Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz“ zusammengefasst. Da die Kirchengemeinden von Konstanz und Allensbach unmittelbar an der Sozialstation und diese wieder zusammen mit der Caritas am Marienhaus beteiligt waren, war eine neue Organisation sinnvoll, um alles unter einem Dach zu ordnen. So sind jetzt in der neuen Gesellschaft Caritas und Kirchengemeinden zu gleichen Teilen beteiligt und die Altenhilfe, um die es ja in erster Linie geht, von der ambulanten Hilfe bis zur stationären Pflege und demnächst die besondere Betreuung demenzkranker Menschen kann nun aus einer kirchlichen Hand geleistet werden.

Im Sommer haben wir uns in einer Pfarrgemeinderatssitzung insbesondere zum Stand der aktuellen Jugendarbeit in der Gemeinde informiert. Da sich der Pfarrgemeinderat inzwischen aus mehreren Personen zusammensetzt, die nicht in Dettingen/ Wallhausen aufgewachsen sind, bestand hier eine Wissenslücke, die wir an diesem Abend mit Hilfe der Vertreter der Messdiener und der KJG schließen konnten. Nochmals vielen Dank den Jugendlichen/ jungen Erwachsenen für ihre umfangreiche Information. Wahrscheinlich wird ein solcher Austausch auch mit anderen Gruppierungen in den nächsten Monaten sinnvoll sein.

Selbstverständlich, aber nicht minder wichtig, waren die Organisation bzw. die Unterstützung beim Fronleichnamsaltar in Dingelsdorf und dem Patrozinium. Auch hier merken wir den Generationswechsel, wo nicht nur Mitglieder des Pfarrgemeinderates in langjährige Aufgaben von Gemeindemitgliedern hineinwachsen müssen, die diese nicht mehr ausführen können oder wollen.

Über die vielen personellen und organisatorischen Veränderungen sind wir aber auch bemüht, unseren religiösen Auftrag nicht aus dem Auge zu verlieren. So werden wir uns Ende November noch zu einem Seminartag treffen, um einmal intensiver das ein oder andere Thema erörtern zu können. Dabei wird es nicht (nur) um die Frage nach Personen und Organisation gehen.

Am Ende bleibt mir der gleiche Appell, wie im letzten Jahr: Wenn Sie etwas bewegt, kommen Sie doch auf die Mitglieder des Pfarrgemeinderats zu oder nehmen Sie an einer Sitzung des Pfarrgemeinderats teil. Je mehr Feedback wir bekommen, desto leichter fällt es uns, die richtigen Dinge zu tun.

Für den Pfarrgemeinderat
Dominik Ball