Glockenweihe auf der Mainau

Mit einer Bronzeglocke ehrt die gräfliche Familie auf der Insel Mainau die im vergangenen Jahr verstorbene Gräfin Sonja Bernadotte.
Pfarrer Zimmermann (links) segnete die neue Glocke der Schlosskirche Sankt Marien. Dekan Dieter Schunck (rechts) erinnerte an Gräfin Sonjas Weg auf der und für die Insel Mainau.

Zuvor hatte Gräfin Bettina Bernadotte (Mitte) tief bewegt ihrer verstorbenen Mutter gedacht. Die sogenannte Sophia-Glocke trägt den Namen von Gräfin Sonja und deren Lebensdaten. Zusätzlich sind ihr Wahlspruch „Der Weg ist das Ziel“ und an den Rändern die Symbole des „Weges zur Naturerziehung“ angebracht. Der Klang der neuen Glocke solle „diese Botschaften in die Welt hinaus bringen“, sagte Gräfin Bettina. Die neue rund hundert Kilogramm schwere Glocke ist die fünfte, die mittlerweile im Turm hängt. Mit ihrem Ton A 2 ergänze sie den Klang der anderen harmonisch, erklärte Glockengießer Rudolf Perner aus Passau. 1999 war eine vierte Glocke, die auch schon der Pfarrer der Mainau Bernd Zimmermann weihte, zu Ehren von Graf Lennart den mehrere hundert Jahre alten Klangkörpern hinzugefügt worden.