Pfarrer i. R. Werner Florian, unser neuer Pensionär

Nach über fünfunddreißig Jahren als Priester bin ich mit Vollendung des 70. Lebensjahres aus dem aktiven Dienst unserer Erzdiözese ausgeschieden. Nun bekommt für mich das Wort aus den Pastoralen Leitlinien unserer Erzdiözese „Den Aufbruch gestalten“ eine neue, eine persönliche Dimension.

Zu meiner Person:
1939 in der Nähe von Berlin geboren, führten die Kriegswirren meine Familie und mich nach Plankstadt bei Heidelberg.
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte ich eine Lehre als Industriekaufmann und übte diesen Beruf bis 1963 aus. Dann entschied ich mich, das Abitur nach zu machen und Theologie und Philosophie zu studieren. 1974 wurde ich durch Erzbischof Hermann Schäufele im Münster zu Freiburg zum Priester geweiht. Es folgten Vikarsjahre in Engen und Baden-Baden, bevor ich 1978 als Pfarrer in Brühl bei Mannheim investiert wurde.
Auf Wunsch von Erzbischof Oskar Saier wechselte ich 1992 in die Fechterstadt Tauberbischofsheim, wo ich 17 Jahre lang als Seelsorgeleiter von acht Gemeinden und als Dekan wirken durfte.

Als Pfarrer i. R. habe ich zusammen mit meiner Haushälterin Cordula Hogg eine neue Heimat in Konstanz-Dingelsdorf gefunden. Wir wohnen dort in dem schönen Pfarrhaus der Pfarrgemeinde St. Nikolaus. Schon in den ersten Tagen haben wir die Herzlichkeit der Menschen hier erfahren dürfen. So wurden wir nicht nur vom Seelsorgeleiter Pfarrer Bernd Zimmermann sehr herzlich begrüßt, sondern wurden auch im Rahmen eines Stehempfangs von Gemeindemitgliedern, vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Herrn Kaibach und dem Ortsvorsteher Herrn Fuchs sehr herzlich empfangen.

Wenn ich jetzt auch aus dem „aktiven Dienst“ ausgeschieden bin, so möchte ich mich dennoch mit ganzem Herzen und mit ganzer Kraft als Priester in der Seelsorgeeinheit der Bodanrückgemeinden einbringen gemäß dem Wort unseres Kurses bei der Priesterweihe: „Seid nicht Herren eures Glaubens, sondern Helfer zur Freude.“