Altenwerk St. Peter und Paul

Seit mehr als 30 Jahren besteht in Litzelstetten das Altenwerk, gegründet durch Pfarrer Hubert Buhl. Zuerst bei der Familie Frei im umgebauten Stall. Als dann unser Gemeindehaus gebaut wurde, fanden alle Gruppierungen der Pfarrei dort eine Heimat. Nach August und Veronika Riedle leitete lange Jahre Frau Theresia Riedle das Altenwerk. Bis nach ihrem Tode ganz überraschend die Leitung an mich, Hannelore Huber, überging. Dieses sind nun bereits 17 Jahre. Anfangs war es nicht leicht, aber mit der Zeit fand ich mich in mein Amt und es machte mir auch immer Spaß. An dieser Stelle möchte ich den Senioren auch einmal danken, die mir die ganze Zeit über immer treu waren. Als katholisches Altenwerk waren wir aber auch immer offen für Menschen aus anderen Konfessionen, sie waren immer alle herzlich willkommen. Leider ist es im Altenwerk aber ja auch so, dass  durch Krankheit und Tod uns viele schon verlassen mussten. Ihrer gedenken wir auch immer wieder im Gottesdienst.

Ganz treue Seelen habe ich aber auch in meinem Arbeitsteam, das für gedeckte Tische sorgt, Kaffee und Kuchen ausgibt, Laugenseelen richtet, Getränke ausschenkt und die Küche wieder auf Vordermann bringt. Diesem wieder einmal ein ganz herzliches Dankeschön. Ebenso den Frauen, die uns immer wieder mit feinen Torten und Kuchen versorgen. Ohne sie könnte der eigentliche Seniorennachmittag nicht stattfinden.

Leider ist es aber so, dass trotz intensiver Überlegungen und Suche ich seit Jahren den Vorstand alleine führe. Das heißt: Programm, Kasse, Organisation usw. Nach so vielen Jahren sprudeln die Ideen nicht mehr so füllig und es fällt mir – vor allem auch aus gesundheitlichen Gründen – immer schwerer, dieses Amt so wie bisher weiterzuführen. Darum bitte ich Sie als Gemeindemitglieder von ganzem Herzen, sich zu überlegen, ob sich nicht doch jemand findet, der mich unterstützt. Da ich zur Zeit auch nicht auf lange Sicht planen kann, muss immer alles kurzfristig geschehen. Das ist auf Dauer nicht machbar.

Ich höre im Stillen, wie sie sagen, „so etwas kann ich nicht“. Das habe ich am Anfang auch gesagt. Aber man findet sich in alles. Es ist auch eine schöne Aufgabe, da mir von unseren Senioren viel Dankbarkeit und Zuneigung entgegenkommt. Darum fällt es mir auch schwer, einfach zu sagen: Ich höre nun auf. Mit einer tatkräftigen Unterstützung wäre es zumindest möglich, das Altenwerk weiterzuführen. Immer wieder heißt es auch, diese oder jener könnte das doch machen. Das sind aber wieder Leute, die schon mit vielen Ehrenämtern eingedeckt sind.

Geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß, dass es auch im Jahr 2010 noch ein Altenwerk gibt in St. Peter und Paul in Litzelstetten, unseren älteren Leuten zuliebe.

Hannelore Huber