Bericht aus dem Gemeinsamen Ausschuss unserer Seelsorgeeinheit

Seit der Gründung unserer Seelsorgeeinheit im Jahre 2001 arbeiten die drei Teilgemeinden einer Seelsorgeeinheit im Gemeinsamen Ausschuss zusammen. Ihm gehören neben dem Pfarrer und dem Gemeindereferenten die ersten und zweiten Vorsitzenden der einzelnen Pfarrgemeinderäte an. Er arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Pfarrgemeinderäten.

In etwa vierteljährlichen Treffen werden im Pfarrhaus Litzelstetten die gemeindeübergreifenden Themen und Anliegen beraten. Dies betrifft im Wesentlichen die Gottesdienstordnungen, die Vorbereitung der Sakramenten-Spendung, die Vorbereitung gemeinsamer Feste wie das jährlich rotierende Fronleichnamsfest.

Im Berichtszeitraum Oktober 2008 bis Oktober 2009 beschäftigte das Gremium weiterhin in beherrschendem Maße die Erstellung der Pastoralen Leitlinien. Schließlich stellt das Dokument das gesamte Arbeitsergebnis der Seelsorgeeinheit dar, in dem nicht nur die Ziele und Maßnahmen auf Gemeindeebene, sondern auch die auf der Seelsorgeebene zusammengefasst sind.

Im März 2009 war die Arbeit endlich abgeschlossen und wir konnten das Dokument als eine der ersten Seelsorgeeinheiten des Dekanats vorlegen. Inzwischen liegt auch die Genehmigung des Dekanats vor. Sie enthielt auch einige Anregungen für die Richtung der weiteren Entwicklung der Leitlinien.

Zunächst gilt es aber, die jetzigen Ziele und die ins Auge gefassten Maßnahmen umzusetzen. Dazu wird in den nächsten Jahren noch viel Detailarbeit zu leisten sein.

Weitere Themen waren die Vorbereitung der Firmung für die Seelsorgeeinheit, die am 16./17. Oktober durch Weihbischof Wehrle in Litzelstetten gespendet werden wird und die Vorschau auf die im kommenden März stattfindenden Neuwahlen der Pfarrgemeinderäte.

In der neuen Amtsperiode wird voraussichtlich die Stellung des Gemeinsamen Ausschusses zunehmen. Die Planungen auf Diözesanebene sehen nämlich vor, dass spätestens ab 2015 die örtlichen Pfarrgemeinderäte zu einem gemeinsamen Pfarrgemeinderat verschmolzen werden sollen.

Sepp Burgert
Oktober 2009