Bilderbericht vom Ausflug der Frauengemeinschaft St. Verena nach Waldkirch

Am 24.06.2009 unternahm die Frauengemeinschaft von St. Verena einen Ausflug nach Waldkirch. Nach tagelangen Regenfällen starteten wir um 7 Uhr morgens bei bedecktem Himmel mit „unseren“ bewährten Fahrerin Christine zu unserem Jahresausflug nach Waldkirch. Und siehe da – es wurde immer heller und bald strahlte uns den ganzen Tag die Sonne. Zunächst fuhren wir auf der Autobahn gen Donaueschingen, dann durch das wunderschöne Joostal, im dichtesten Schwarzwald, begleitet von kleinen Bächen, die munter über grünbemooste Steine hüpften.

Wir fuhren durch St. Märgen und machten direkt bei St. Peter in einer gepflegten Anlage mit vielen Blumen und einem Biotop eine Pause mit frischem Hefezopf und dampfendem Kaffee – die Doppeltürme der Klosterkirche vor Augen.
Frischgestärkt fuhren wir nun durch das romantische Glottertal, vorbei an einsamen behäbigen Schwarzwaldgehöften, weidenden Kühen und grünen Wiesen. mmer wieder gab es herrliche Ausblicke in das weite Land im Sonnenlicht.

In Waldkirch erwartete uns schon meine liebe Bekannte - Gerdi Mock, die uns führte und begleitete. Zuerst besuchten wir das Orgelmuseum mit seiner reichen Sammlung, bestaunten die Kunstwerke mit ihrem komplizierten Innenleben, Zeugnisse höchster Handwerkskunst – die Klänge von piano bis „Ohrenzuhalten“. Die sehr engagierte Führerin ließ uns sogar selbst die großen Schwungräder drehen – bzw. es versuchen.
Unsre Sexauer Begleiterin Gerdi führte  uns anschließend durch die St. Margaretenkirche  und erklärte uns sehr qualifiziert und kurzweilig die reichhaltigen Geschichte und die Besonderheiten dieser Kirche. Diesen schönen sakralen Bau nutzten wir anschließend zu unserer Andacht mit ansprechenden Texten, Liedern und Gebeten.

Eine kleiner Stadtrundgang schloss sich an, mit Sehenswürdigkeiten – besonders der Marktplatz.
Jetzt fuhren wir durchs Elztal zum Mittagessen nach Sexau in den „Bergmattenhof“ und ließen uns das voraus bestellte Essen schmecken (sehr gut und preiswert).
Der Bus bracht uns nun die kurze Strecke aufwärts zur Hochburg, der zweitgrößten Ruine Deutschlands. Viele von uns gingen die letzten 10 Minuten hinauf und besichtigten und begingen die eindrucksvolle Ruine über treppen, Galerien, Balkone und genossen die großartige Aussicht bis zu den Vogesen.

Inzwischen hatten die Frauen der Chorfreunde Sexau für uns eine im Gemeindesaal eine Super-Kaffee-Tafel vorbereitet mit selbstgebackenen Kuchen und Torten – eine Augenweide!
Wir wurden fürstlich und liebevoll bewirtet und schließlich im Spalier mit Winken verabschiedet.
Ein Weltladen-Geschenkkorb für Gerdi und eine Spende für Kaffee und Kuchen war selbstverständlich.
Auf der Hin- und Rückfahrt- jetzt über Freiburg und das Höllental wurde viel gesungen und heitere und besinnliche Texte vorgetragen.
Gegen 19 Uhr waren wir wohlbehalten zu Hause.
Dieser rundum harmonische und erlebnisreiche Tag wird uns noch lange in guter Erinnerung  bleiben.

Marianne Augustyniak

Im Orgelmuseum

Im Orgelmuseum

Kirche St. Margareten

Auf dem Weg zur Hochburg

Im Hof der Hochburg

Die Hochburg in Sexau

Gute Laune pur

Das grandiose Kuchenbuffet