Aus dem Pfarrgemeinderat von St. Verena

Das Ende des Jahres 2009 und der Start ins Jahr 2010 war von der Kandidatensuche für die anstehende Neuwahl des Gremiums geprägt. Leider hatten sich mehrere Mitglieder aus verschiedenen Gründen entschieden, nicht noch einmal für dieses Ehrenamt zu kandidieren. An dieser Stelle zunächst ein herzliches Dankeschön für die teilweise über viele Jahre geleistete Arbeit im Pfarrgemeinderat.
Doch auch die Suche nach neuen Interessenten gestaltete sich schwierig. Letztlich mussten wir mit einer Wahlliste von nur 8 Kandidaten für die 10 zur Verfügung stehenden Plätze gehen.

Umso erfreulicher war es, dass für die freien Plätze während der Wahl am 13./14. März handschriftlich noch Vorschläge gemacht wurden. So umfasst der Pfarrgemeinderat doch wieder 10 Frauen und Männer aus der Gemeinde. In der konstituierenden Sitzung wurde Markus Flaisch zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und mir wurde erneut das Vertrauen für den Vorsitzenden gegeben.

Gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode wurden wir mit der Planung der Erzdiözese konfrontiert, die Seelsorgeeinheiten im Stadtgebiet bis Allensbach/Reichenau neu zu organisieren. Ein Modell sah u.a. vor, die SE Allensbach mit unserer zu verbinden. Da es von allen Seiten gute Gründe gegen eine solche Neuorganisation gab, kam es am 17. Mai zu einer ausführlichen Aussprache mit den Pfarrern und Gemeindevertretern aller Pfarreien des Dekanats, dem Dekan und Regionaldekan inklusive ihrer Referenten und Generalvikar Keck mit Herrn Eiermann von der Erzdiözese. Hier wurden noch einmal die Für und Wider der verschiedenen Planungen diskutiert. Herr Generalvikar Keck nahm die Argumente mit. Wie sich jetzt die Erzdiözese entscheidet steht noch aus.

Erfreulich war im Juli, dass es endlich mit der Stadt Konstanz und dem Land Baden-Württemberg eine Einigung zur geplanten Bebauung „Linzgaublick-Ost“ gibt. Von der Gesamtplanung aus dem Jahr 2005 durch Stadt und Land waren auch Grundstücke der Kirche betroffen. Deshalb gab es in den vergangenen Jahren umfangreiche und schwierige Verhandlungen zu den unterschiedlichen Interessen. Vor dem Notariat Konstanz wurde nun vertraglich geregelt, dass 4 Baugrundstücke in Kirchenbesitz kommen und dafür ein anderer Teil unseres bisherigen Grundstücks als Ausgleichsfläche der Stadt überschrieben wird. Unser relevantes Bauland wird in Erbpacht an Interessenten vergeben. Eine offizielle Ausschreibung kann jedoch erst in Abstimmung mit dem Land und unter Beachtung der Vorgaben der Stadt Konstanz erfolgen. Wenn es soweit ist, wird eine gesonderte Information veröffentlicht.

Und dann gab es durch bzw. mit Hilfe des Pfarrgemeinderats 2 große Feste zu organisieren. Zunächst unser Patrozinium kurz nach den Sommerferien und letztlich das Priesterjubiläum von Pfarrer Zimmermann. Zu letzterem gilt es auch ein Lob nach Litzelstetten zu schicken, denn als „Hauspfarrei“ von Pfarrer Zimmermann lag dort sicherlich die Hauptarbeit. Da sich letztlich viele an der  Organisation und Durchführung beteiligten, konnten auch die Helfer aus Messdienern, Frauengemeinschaft, Weltladen usw. das Fest genießen. Zu diesem Fest wird an anderer Stelle im Pfarrbrief ausführlicher berichtet.

Wie ebenfalls an anderer Stelle ausführlicher berichtet wird, hat der Stiftungsrat, der sich aus Teilnehmern des Pfarrgemeinderats und dem Pfarrer zusammensetzt, im Oktober die Anschaffung einer neuen Pfeifenorgel auf den Weg gebracht. Durch die engagierte Arbeit des Orgelausschusses ist es gelungen, eine ausreichende finanzielle Basis für diese große Investition zu schaffen. Auch hier den Beteiligten ein großes Lob und Anerkennung, dass sie so unermüdlich an diesem Ziel gearbeitet haben und noch weiter arbeiten wollen.

Im November fand ein Treffen mit unseren evangelischen Christen statt. Letztes Jahr war diese eigentlich jährlich geplante Zusammenkunft durch die anstehende PGR-Wahl ausgefallen. Doch bei den jeweiligen Pfarrfesten war zu sehen, dass wir auch inoffiziell immer wieder im Dialog sind.

Am Ende dieses Jahresrückblicks bin ich selbst erstaunt, mit welchen wichtigen Themen wir uns in den vergangenen Monaten beschäftig haben. Weitere Punkte stehen in absehbarer Zeit an. So entfiel bislang die jährliche Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch an der Umsetzung der pastoralen Leitlinien gilt es zu arbeiten.

Und wenn Sie etwas bewegt, kommen Sie doch auf die Mitglieder des Pfarrgemeinderats zu oder nehmen Sie an einer Sitzung des Pfarrgemeinderats teil. Je mehr Feedback wir bekommen, desto leichter fällt es uns, die richtigen Dinge zu tun.

Für den Pfarrgemeinderat

Dominik Ball