Jahresbericht des Pfarrgemeinderates von St. Peter und Paul

Die Arbeit des Pfarrgemeinderates im zurückliegenden Jahr war nochmals stark geprägt vom Auftrag, pastorale Leitlinien zu entwickeln. Analysen der Bevölkerungsstruktur, Auflistung und Auswertung vorhandener Aktivitäten und eine Fragebogenaktion haben uns intensiv beschäftigt. Aus dieser Beschäftigung heraus ist jedoch bereits Neues entstanden:

  • Fünf Frauen unserer Pfarrgemeinde haben sich zum Samariakreis zusammengefunden. Sie wollen in besonderer Weise den karitativen Dienst in unserer Pfarrgemeinde verwirklichen und wurden dazu von der Gemeinde durch Pfarrer Zimmermann beauftragt und für ihren Dienst gesegnet. Über den Samariakreis wird an anderer Stelle im Pfarrbrief ausführlich berichtet.
  • Einige Male im vergangenen Jahr fand nach dem Gottesdienst in der Unterkirche bzw. vor der Kirche ein Stehempfang statt. Damit möchten wir die Kontakte innerhalb der Pfarrgemeinde ausbauen und vor allem neuen Mitgliedern das Einleben in die Gemeinde erleichtern. Dankbar sind wir für die Mithilfe der Ministranten, die diese Aktivitäten unterstützen und mit gestalten. Das wollen wir fortsetzen und so hoffen wir, dass unsere Pfarrgemeinde immer stärker als lebendige Gemeinschaft erlebbar wird.

Manche Veränderungen sind mit Abschied verbunden. So mussten wir uns zunächst von Daniel Schewetofski und einige Wochen später auch von Melanie Riedle als langjährige Oberministranten verabschieden. Beide haben viele Jahre die Verantwortung für die Ministrantenarbeit hervorragend getragen. Der Ministrantendienst ist nicht zuletzt durch die Art ihrer Anleitung und Begleitung sehr beliebt bei den Kindern. Im Namen der ganzen Gemeinde möchte ich Melanie und Daniel an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihren engagierten Einsatz danken und ihnen für ihren weiteren Lebens- und Glaubensweg Gottes Segen wünschen.

Katharina Köhler und Eric Jansen sind in die großen Fußstapfen ihrer Vorgänger getreten. Wir freuen uns sehr, dass sie sich dieser großen Aufgabe stellen und wir wünschen ihnen viel Freude und eine breite Unterstützung bei ihrem Dienst für die Gemeinde. Eine erste Herausforderung war bereits die Vorbereitung und Einführung der neuen Ministrantinnen und Ministranten. Dem folgte kurz darauf das große Zeltlager in den Sommerferien. Wiederum hat das aus dem Vorjahr bereits bewährte Team von erwachsenen Begleitern, Frau Judith Hirt, Herr Karl-Heinz Armbruster, Herr Alexander Strauch und Herr Daniel Schaffert mit Ehefrau tatkräftig zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen. Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Jörg Schaffert, in dessen Händen die letzte Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung dieses Lagers lag. Als Mitglied des Pfarrgemeinderates ist er auch das Verbindungsglied zwischen den Jugendgruppen und dem Pfarrgemeinderat und er trägt Sorge dafür, dass wir die Belange der Jugend nicht aus den Augen verlieren. Der Gemeindeabend über das gelungene Zeltlager wird erst nach Redaktionsschluss stattfinden.

Durch Initiative von Herrn Karl-Heinz Armbruster wurde das Taizé-Gebet in unserer Gemeinde wieder belebt. Zusammen mit den Oberministranten lädt er jeden letzten Sonntag im Monat um 19:30 Uhr zu Gebet und meditativen Gesängen aus Taizé in die Kirche ein. Es wäre schön, wenn diese meditative Gebetsstunde zunehmend mehr Freunde und Teilnehmer finden würde.

Veränderungen hat es im Lektorenkreis gegeben. Als neue Lektorinnen dürfen wir ganz herzlich Frau Birgit Köhler und Frau Judith Hirt begrüßen.

Die größten Veränderungen haben wieder einmal im Kindergarten stattgefunden. Das Kindergartenteam hatte sich gerade auf die neuen verlängerten Öffnungszeiten und die Aufnahme von zweijährigen Kindern neu eingestellt, da kam die nächste Herausforderung. Weil der Kinderschutzbund seine beiden Spielgruppen in unserem Gemeindezentrum schließen wollte, haben wir uns nach langen und intensiven Verhandlungen mit der Stadt entschlossen, die Spielgruppen zu übernehmen und sie dem Kindergarten anzugliedern. So wurde aus einem zweigruppigen Kindergarten nun eine Einrichtung mit 4 Gruppen. Für das Kindergartenteam, aber auch für die Erzieherinnen der Spielgruppen, birgt diese neue Situation viele Chancen, verlangt aber auch eine große Anpassungsbereitschaft. Wir sind sehr dankbar, dass Frau Heinz, unsere Kindergartenbeauftragte, diesen Prozess mit viel Einfühlungsvermögen und hoher Kompetenz begleitet. Der Kindergarten ist eine wichtige Zelle in unserer Pfarrgemeinde. Im Pfarrgemeinderat wollen wir ihm deshalb in den kommenden Jahren eine noch größere Aufmerksamkeit schenken. Nicht zuletzt steht eine räumliche Erweiterung durch den Anbau einer Kinderkrippe an, die uns in den nächsten Jahren sehr beschäftigen wird.

Zum Schluss möchte ich noch dankbar erinnern an die wiederum durchgeführten sehr schönen Höhepunkte im Gemeindeleben:

  • an die Adventsmeditation, gestaltet von unserem Kirchenchor und Mitgliedern des evangelischen Kirchenchores unter Leitung von Frau Andrea Heizmann und dem Liturgiekreis unter Leitung von Frau Karin Hoehl;
  • an das festliche Patrozinium mit Herrn Pfarrer Benkler als Festprediger, der Missa brevis in G-Dur von W.A. Mozart, dargeboten von unserem Kirchenchor mit Instrumentalbegleitung unter der Leitung von Frau Andrea Heizmann und einem anschließenden Empfang vor der Kirche;
  • an das Erntedankfest in der festlich geschmückten Kirche mit anschließendem Stehempfang vor der Kirche, von den Ministranten organisiert und vom Obsthof Romer gesponsert.

All diese und weitere Höhepunkte sind, Dank des Einsatzes von Herrn Schewetofski, in sehr schönen und aussagestarken Bildern festgehalten und werden für die Nachwelt archiviert.

Für die engagierte und gute Zusammenarbeit im Pfarrgemeinderat und darüber hinaus danke ich allen sehr herzlich. Wir wollen uns weiterhin für die Belange unserer Pfarrgemeinde einsetzen und dazu beitragen, dass sie immer mehr zu einem Ort wird, an dem die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes erfahrbar wird.

Im Namen des Pfarrgemeinderates von St. Peter und Paul

Christa Herrmann