Aus dem Pfarrgemeinderat St. Verena

(Die wichtigsten Themen und Aktionen im Zeitraum Oktober 2007 bis Oktober 2008)

Der Berichtszeitraum begann mit einer Sitzung des Pfarrgemeinderates im Kindergarten St. Verena am 27. November 2007. Nachdem die letzte Sitzung im Kindergarten (im April 2004) schon eine Weile zurücklag, sollten die neuen Mitglieder des Rates Konzept, Arbeitsweise, aber auch die räumlichen Gegebenheiten des Kindergartens kennen lernen. Frau Rock und ihre Mitarbeiterinnen informierten umfassend auch über die Neuerungen wie zum Beispiel  die Aufnahme von 2-jährigen Kindern und die Möglichkeit der Ganztagesbetreuung.

Das Jahr 2008 begann am 12. Januar mit dem Neujahrsempfang für die Gemeinde. Bei der Ehrung für verdiente ehrenamtliche Mitglieder wurden dieses Mal Frauen in den Mittelpunkt gestellt, die seit vielen Jahren ehrenamtlich den Kirchenputz leisten. Es waren dies stellvertretend für die Gruppe namentlich Frau Rita Brugger, Frau Rita Fuchs, Frau Leni Hierling, Frau Hedwig Hierling und Frau Ursula Straub.

Außerdem war zu würdigen das 20-jährige Bestehen der Katholischen Öffentlichen Bücherei KÖB. 14 ehrenamtliche Frauen leisten jährlich ca. 500 Stunden Arbeit und sind für ca. 250 aktive (zu 80% jugendliche) Leser da. Damit erbringen sie einen wesentlichen Beitrag nicht nur für die Pfarrgemeinde, sondern für alle Einwohner von Dettingen-Wallhausen.

Am 1. März organisierten wir in Dettingen einen Klausurtag zur Erarbeitung der Pastoralen Leitlinien für die gesamte Seelsorgeeinheit. Dieses Thema beschäftigte unseren Rat über den gesamten Berichtszeitraum. In einer 4-köpfigen Arbeitsgruppe wurde die Detailarbeit vorangetrieben, die Zwischenergebnisse mehrfach im gesamten Gremium und dem Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit vorgestellt und weiterentwickelt. Dabei wurden auch die Rückläufe der Fragebögen mit einbezogen. Letztere konnten zwar erwartungsgemäß nicht als repräsentativ gelten, dennoch enthielten sie für uns wertvolle Hinweise.

Der aktuelle Zwischenstand nennt als Schwerpunkthemen für St. Verena:

  • Die Glaubensvertiefung für Erwachsene (u.a. Glaubenswoche, Bibelkreis),
  • Neue Formen der Gestaltung der sonntäglichen Eucharistiefeier,
  • Fortführung der Jugendarbeit (KJG-Gruppen, Offener Treff),
  • Engagement für die Seniorenarbeit auf kommunaler Ebene und
  • Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit.

Parallel zu St. Verena haben die Pfarrgemeinderäte in Dingelsdorf und Litzelstetten ihre Vorstellungen entwickelt; alle diese Arbeiten münden in ein Konzeptpapier für die gesamte Seelsorgeeinheit, das Anfang 2009 fertig gestellt sein soll.

Am 29. Mai trafen wir uns erneut mit den Kirchenräten der evangelischen Gemeinde Wallhausen, um die neu gewählten Mitglieder des Rates kennen zu lernen und zur Absprache der Fortsetzung der laufenden ökumenischen Aktivitäten. Wir konnten dabei einen Baustein für den geplanten Glockenturm übergeben. Hervorzuheben ist der erstmals durchgeführte ökumenische Gottesdienst am Bergfest am 4. Mai. Sein Erfolg lädt zur Wiederholung ein!

Am 12. Oktober waren wir zur Feier des 40-jährigen Bestehens des evangelischen Gemeindehauses und zur Eiweihung des neuen Glockenturms eingeladen. Gemeindereferent Thomas Langkau überbrachte die Grußworte unserer Gemeinde.

In der Sitzung am 3. Juni stellte uns Herr Gräble von der Gesamtkirchengemeinde Konstanz das Ergebnis der Planung für unseren Haushalt 2008/2009 vor. Es zeigte sich erneut, dass der Haushalt auf stabilen Füßen steht. Der Investitionshaushalt umfasst dieses Mal einige kleinere Reparaturen und Maßnahmen an Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim, resultierend aus Maßnahmen  zur Energieeinsparung und einer Begehung in Sachen Sicherheit. Der größte Einzelposten betrifft dabei den Ersatz des Heizkessels im Pfarrheim.

Am 14. September fand das diesjährige Verena-Fest statt. Vorbereitung und Durchführung des gleichzeitigen Pfarrfestes lag traditionsgemäß in den Händen des Pfarrgemeinderates. Das nasse und kalte Wetter erlaubte keine Feier im Pfarrgarten, gleichwohl können wir mit dem harmonischen Ablauf im Pfarrheim zufrieden sein.

Zum Schluss noch eine Anmerkung in eigener Sache. In der Sitzung des Rates am 14. Oktober habe ich den 1. Vorsitz wunschgemäß an jüngere Hände übergeben können. Für mich war dies nach knapp 13 Jahren der richtige Zeitpunkt. Ich möchte mich daher an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mich in diesen Jahren begleitet und unterstützt haben.

Sepp Burgert
Oktober 2008