Unsere Gemeinden übernehmen die Spielgruppen

Sehr überraschend kam die kurzfristige Kündigung des Kinderschutzbundes für die betroffenen Eltern und ihrer Kinder sowie für deren Betreuerinnen in den Spielgruppen der drei Gemeinden Dingelsdorf, Dettingen und Litzelstetten.

Die Eltern sowie die drei Ortsvorsteher Heinrich Fuchs, Roger Tscheulin und Rudolf Riedle kamen auf Pfarrer Bernd Zimmermann zu mit der Bitte, Hilfe zu leisten und möglichst schnell eine kirchliche Trägerschaft zu übernehmen. Als katholischer Pfarrer für alle diese drei Gemeinden sah ich die Not als Seelsorger und zeigte grundsätzlich die Bereitschaft, sah aber auch dabei die finanziellen und rechtlichen Schwierigkeiten; die mussten schnell geklärt werden.

So kam es zu zahlreichen Gesprächen, die der Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde Dieter Gräble mit den Vertretern der Stadtverwaltung und des Erzbischöflichen Ordinariats führte. Als Pfarrer klärte ich die kirchliche Übernahme der Erzieherinnen.

Die  Zustimmung von Seiten der Stadt sowie vom Erzbischöflichen Ordinariat folgte dann. Jetzt können die Spielgruppen bestehen bleiben und von den Frauen weitergeführt werden, die bisher für den Kinderschutzbund tätig waren. Durch die schnelle Entscheidung, worüber alle Beteiligten sehr glücklich sind, können ununterbrochen die Spielgruppen weiterbestehen. Sie unterstehen jetzt dem jeweiligen katholischen Kindergarten mit ihrer Leitung. Damit erweitert sich der katholische Kindergarten St. Peter und Paul in Litzelstetten um zwei Gruppen, jetzt zu vier Gruppen; der Kindergarten St. Verena in Dettingen ebenfalls um zwei Gruppen, jetzt zu sechs Gruppen und der Kindergarten St. Nikolaus in Dingelsdorf um eine Gruppe, jetzt zu vier Gruppen. Der Kindergarten St. Nikolaus ist zusammen mit der Grundschule Dingelsdorf bereits seit dem Frühjahr 2008 als Modellprojekt „Bildungshaus“ anerkannt.

Bernd Zimmermann, Pfarrer