Rückblick 2005

Rückblick auf die PGR-Arbeit 2005 in St. Peter und Paul

  • Unsere "Rahmenvereinbarung für eine ökumenische Partnerschaft zwischen St. Peter und Paul und der Auferstehungsgemeinde" wurde von Freiburg und Karlsruhe genehmigt. Damit erhält unsere in Jahrzehnten gewachsene ökumenische Verbundenheit einen sichtbaren Rahmen und eine neue Verbindlichkeit. In einem ökumenischen Gottesdienst soll dieses Ereignis 2006 von beiden Gemeinden gefeiert werden.
  • Unsere Pfarrfasnet wurde zu einem fröhlichen und entspannenden Abend für unsere Gemeinde.
    Der Aufbau der Ministrantenarbeit (mit gleichzeitigem "Aus" der KJG) macht weitere erfreuliche Fortschritte. In einer Gemeinschaftsaktion entrümpelten und säuberten mehrere Minis den unteren Kindergarten, der nun zu einem neuen Mini-Treffpunkt werden soll.
  • Das Fronleichnamsfest in Dingelsdorf zeigte wieder eindrucksvoll das "Einssein" unserer drei Bodanrückgemeinden in Jesus Christus.
  • Die Feier des Goldenen Priesterjubiläums von Pfr. Emanuel Frey (und Pfr. Hubert Buhl) wurde zu einem herausragenden Ereignis für unsere Pfarrgemeinde.
  • Auch unser Patrozinium - diesmal mit einem Konzert neuer geistlicher Lieder der Gruppe "Fly Away" und anschließendem Umtrunk - wurde zu einem gut besuchten Fest der Begegnung.
  • In unserer letzten PGR-Sitzung vom 28. Juli 2005 beschlossen wir, die Installation einer Photovoltaikanlage auf unserem Kindergarten.
  • Am 1. Oktober fand die Visitation unserer Bodanrückgemeinden durch Herrn Dekan Dr. Mathias Trennert-Helwig statt.
  • In einem besonderen Erntedankgottesdienst mit anschließendem Empfang aller Ehrenamtlicher im Gemeindehaus konnte in diesem Jahr des vielen - oft unbeachteten - ehrenamtlichen Engagements in unserer Pfarrgemeinde gedacht werden.

Liebe Pfarrgemeinde von St. Peter und Paul!

Nach über 8 Jahren als PGR-Vorsitzende möchte ich mich verabschieden und Ihnen vor allem danken: für all die vielen herzlichen Begegnungen, die offenen ermutigenden Gespräche und die zahlreiche, oft ganz spontane Mitarbeit bei den vielen Aufgaben und Projekten, die mich im Laufe dieser Zeit bewegt haben.

Uns allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein neues Jahr mit Gott.

Ihre Angelika Brunner

Sakrament! Firmung

am Freitag 21.10.05 und am Samstag 22.10.05 durch Herrn Bischof em. Emil Stehle

Manchmal erleben wir wirklich Überraschungen, denn entgegen dem Trend der letzten Jahre haben sich über 20 Jugendliche mehr auf den Weg gemacht, um sich auf die Firmung vorzubereiten - und dass, obwohl der Jahrgang an sich nicht größer war.

Aufgrund der großen Zahl war es erstmals notwendig, zwei Firmgottesdienste zu halten, es waren weitere Firmtreffgruppen notwendig und auch ein zusätzliches Hüttenwochenende musste in die Wege geleitet werden.

Was die Motivation der Jugendlichen angeht, so sind doch ziemliche Unterschiede festzustellen. Denn wenn die einen voll überzeugt sind und sich ganz bewusst mit ihrem Glauben beschäftigen wollen, so gibt es auch viele, die einfach mitlaufen und das allernötigste der Vorbereitung mitmachen. Dennoch gab es überwiegend positive und schöne Erfahrungen mit den Jugendlichen. Und wir freuen uns, dass in diesem Jahr 84 junge Leute aus unseren drei Gemeinden durch Herrn Bischof em. Emil Stehle das Sakrament der Firmung empfangen haben.

Dass die Aktion Sakrament! Firmung gelingen konnte, ist einer Vielzahl von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die Firmtreffgruppen und katechetische Hüttenwochenenden begleitet, Projekte und soziale Aktionen mit den Jugendlichen durchgeführt, den Firmgottesdienst durch Musik und Gesang bereichert haben. Ihnen möchte ich an dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön sagen. Danke vor allem auch dem Firmausschuss, der die Gesamtplanung der Firmvorbereitung im Blick hat und immer wieder neue Ideen mit einbringt.

Wir wünschen allen neugefirmten Jugendlichen die Kraft des Geistes Gottes und neuen Mut für ihren Glauben.

Thomas Langkau, Gemeindereferent

Weltjugendtag 2005 in Köln

"Venimus adorare eum immanuel - Gott ist mit uns."
Wir sind gekommen, um ihn anzubeten..."

Dieses Lied mit dem Motto des Weltjugendtages wird noch vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ohr und im Herzen nachklingen. Der Weltjugendtag - ein Fest des Glaubens mit vielen Begegnungen, Massen von Menschen, Katechesen und Gottes- diensten hat uns alle bewegt.

Die vorangegangenen Tage der Begegnung vom 11.08. - 14.08.05 wurden in unserer Seelsorgeeinheit leider nur zu einem Tag der Begegnung, da ursprünglich mit viel mehr Gästen aus aller Welt gerechnet wurde. Trotzdem war am Samstag, den 13.08.05 mit den Jugendlichen aus Kanada bei einer Panorama-Schifffahrt von Wall- hausen nach Dingelsdorf und einer fast wallfahrtsähnlichen Wanderung über den Höhenrückenweg etwas von unserer Weltkirche zu spüren.

Bewegt waren auch insgesamt 13 Jugendliche und junge Erwachsene aus unseren Gemeinden, die in Köln vom 15.08. - 21.08.05 mit dabei waren.

Die Reise zum Weltjugendtag nach Köln war eine tolle Erfahrung. So viele Menschen überall in Köln, in der Umgebung und am Wochenende auf dem Marienfeld. Da konnte man sich leicht verlieren. Aber zum Glück gibt es ja Handys. Leider haben sich auf dem Marienfeld manche Teilnehmer unmöglich Ihren Mitmenschen gegenüber benommen. Die Woche war sehr anstrengend: das tägliche Laufen, das frühe Aufstehen, der wenige Schlaf die Menschenmengen und das volle Programm. Es haben sich viele Erinnerungen eingeprägt, wie z.B. die Eröffnung in Mannheim, der Hauptbahnhof in Köln, der jeden Tag mit Pilgern überfüllt war, der Besuch des Papstes und unsere Wanderung nachts vom Bahnhof zu unserem Nachtquartier. Es hat sich richtig gelohnt, zum Weltjugendtag zu fahren!
(Christiane, 18, Oberministrantin von Dettingen)

Der WJT war für mich ein unbeschreibliches und unvergessliches Erlebnis. Ganz besonders fand ich die Gespräche, die man mit allen jungen Menschen dieser Welt geführt hat. Aber auch die Gottesdienste, die Katechesen und die Vigil waren wunderschön. Diese Woche in Köln war ein sehr prägendes Ereignis, das ich nicht missen möchte.
(Sabrina, 17, aus Dettingen)

Der Höhepunkt des Weltjugendtages, die letzten beiden Tage auf dem Marienfeld bei Köln, die Lichtfeier am Samstag Abend, die Übernachtung unter freiem Himmel und der Abschlussgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. zusammen mit 1 Mio. (!) Menschen wird allen, die dabei waren, ein unvergessliches Erlebnis bleiben.