Pfälzer Zupforchester gastierte in Litzelstetten

Musik aus vier Jahrhunderten auf Zupfinstrumenten

Am Freitag, den 27. Mai 2005 um 19.30 Uhr spielte das Zupforchester Essingen unter der Leitung der bekannten Mandolinenvirtuosin Denise Wambganß in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Litzelstetten.

Das Orchester verweilte erstmals für ein paar Tage am Bodensee. Es gilt als Rarität dieser Orchestergattung und ist in seiner Heimatregion durch eindrucksvolle Konzerte auf anspruchsvollem Niveau bekannt und geschätzt. Musiziert wurde in der Besetzung mit Mandolinen, Mandolen, Gitarren und Kontrabass. In den Reihen der Orchestermitglieder waren mehrere Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" zu finden.

Die musikalische Leitung hatte Denise Wambganß, eine erfahrene Musikpädagogin und außergewöhnliche Mandolinenvirtuosin. Sie hat in den letzten Jahren mit bekannten Dirigenten und Orchestern wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, den Berliner Philharmonikern und dem Stuttgarter Staatstheater als Solistin gearbeitet.

Das Programm des Mandolinenorchesters Essingen führte die Zuhörer durch vier Jahrhunderte der Musikgeschichte. Tänze aus dem 16. Jahrhundert, das "Orchesterquartett in C-Dur" von Carl Stamitz, "Elegie" von Peter Tschaikowsky, Filmmelodien von Leroy Anderson und das berühmte "Recuerdos de la Alhambra" wurden aufgeführt. Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes stellte die Interpretation von "Stairway to Heaven" dar. W. Stichert hat den Rockklassiker der Gruppe Led Zeppelin für Zupforchester und E-Gitarre bearbeitet.

Es wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle Besucher der Kirche.