Aus der Arbeit des Pfarrgemeinderates St. Verena 2005

Wenn Sie diesen Pfarrbrief in Händen halten werden, wird die Amtszeit des jetzigen Pfarrgemeinderates zu Ende gegangen sein. Mit der Wahl eines neuen Rates beginnt eine neue fünfjährige Wahlperiode mit einer deutlich geänderten Zusammensetzung.

Dies ist Grund genug, den Rückblick auf den Anfang der Amtszeit im Frühjahr 2000 auszudehnen.

Die Statistik weist in dieser Zeit 32 reguläre Sitzungen des Rates aus. Dazu kommen zwei Klausuren, die Teilnahme unserer Vertreter bei Sitzungen der Caritas, bei der Sozialstation St. Konrad, beim Arbeitskreis Christlicher Kirchen, beim Gemeinsamen Ausschuss unserer Seelsorgeeinheit, und nicht zu vergessen, die vielen Treffen des Bauauschusses.

Mit dem Kirchenrat unserer evangelischen Schwestergemeinde trafen wir uns drei Mal.

Es wurde aber nicht nur gesessen und besprochen, sondern auch geschafft.

Sichtbarste Ergebnisse sind der 2002 abgeschlossene Umbau des Pfarrheimes mit neuer Bühne und neuen Räumen für die Jugendtreffs und Bibliothek sowie das neue Gebäude für den Weltladen.

Zeitlich parallel wurde im Jahr 2002 die Innenrenovation der Pfarrkirche durchgeführt.

Mit den Ergebnissen dieser Maßnahmen können wir sehr zufrieden sein.

An Fronleichnam 2001 wurde unsere Seelsorgeeinheit mit Dingelsdorf und Litzelstetten gegründet, der wir den Namen "Konstanzer Bodanrückgemeinden" gegeben haben. Unsere Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass die drei Gemeinden ihren jeweiligen Pfarrgemeinderat behalten und über einen gemeinsamen Auschuss zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos und harmonisch. Wichtig ist auch, dass das Pfarrbüro im Ort erhalten blieb und unsere Pfarrsekretärin Frau Fuchs als direkte Ansprechpartnerin für die Gemeindemitglieder da sein kann.

Was waren nun die Ereignisse und Themen, die uns im zu Ende gehenden Jahr 2005 bewegt haben?

Es begann am 9. Januar mit einem Neujahrsempfang für alle Gemeindemitglieder. Über 70 Personen waren unserer Einladung gefolgt. Persönliche Ehrungen erhielten Ludwig Heckler und sein Team für den jährlichen Krippenbau, das Ehepaar Kraus mit Helferinnenteam für den erfolgreichen Neuaufbau der Bücherei sowie Herr Leo Wolf stellvertretend für viele Helfer im Hintergrund.

Die Vorbereitung des Weltjugendtages beschäftigte uns bis zum Treffen im August in Köln, an dem auch 12 Vertreter unserer Seelsorgeeinheit nebst Pfarrer Zimmermann teilnahmen. Dank sei in diesem Zusammenhang nochmals gesagt den vielen Familien, die sich bereit erklärt hatten, Gästen eine Unterkunft anzubieten.

Mit der evangelischen Gemeinde Wallhausen wurde eine ökumenische Vereinbarung getroffen. Sie beinhaltet im wesentlichen eine jährliche gemeinsame Sitzung der jeweiligen Ratsgremien sowie jährlich zwei ökumenische Gottesdienste mit wechselnder Gastgeberschaft. Dazu wünschen wir uns in Zukunft eine verstärkte Beteiligung der Gemeindemitglieder.(Der Zeichnungsgang des Dokumentes ist noch nicht abgeschlossen).

Der Beratungsprozess für die neuen pastoralen Leitlinien der Erzdiözese auf der Grundlage der Schrift „Aufbruch im Umbruch“ von Erzbischof Zollitsch wurde auch 2005 fortgeführt. Sein Abschluss wird am 1. November mit der offiziellen Veröffentlichung des Dokumentes erwartet.

Daneben setzten wir uns mit der neuen Satzung für die Pfarrgemeinderäte auseinander. Die vorgenommenen Änderungen betreffen im wesentlichen einen vergrößerten Aufgabenbereich für das Gremium sowie die verschiedenen Modelle der Zusammenarbeit in den Seelsorgeeinheiten.

Beide Dokumente, die neuen pastoralen Leitlinien und die neue Satzung, werden die Arbeitsgrundlage des nächsten Pfarrgemeinderates bilden.

Auch die Wahl des neuen Pfarrgemeinderates musste vorbereitet werden; die Arbeiten hierzu sind nahezu abgeschlossen.

Den Mitgliedern des bisherigen Rates danke ich für ihren Einsatz und die gute und harmonische Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre.

Ein besonderer Dank geht an Dieter Krischker für seine über viele Jahre erbrachten Leistungen; wir haben ihn seit seiner Erkrankung in unserem Kreis schmerzlich vermisst.

Dem neuen Pfarrgemeinderat wünsche ich einen guten Neuanfang und eine fruchtbare Arbeit zum Wohl der Gemeinde.

Sepp Burgert