PGR-Rückblick und Ausblick in St. Peter und Paul

"Aufbruch im Umbruch" - unter diesem Leitwort hat unser Erzbischof Dr. Robert Zollitsch einen neuen Prozess der Entwicklung pastoraler Leitlinien für das Erzbistum Freiburg eingeleitet, der den Pfarrgemeinderat auch in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Ziel dieser erzbischöflichen Initiative sind eine Entlastung der Gemeindepastoral, eine effektivere Bündelung aller Kräfte, eine Vernetzung der pastoralen Felder unserer Gemeinden und damit eine Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheiten. Im 1. Schritt der Konsultationsphase wurde der "Entwurf" des Erzbischofs von PGR und dem Ausschuss der Seelsorgeeinheiten diskutiert und mit einigen kritischen Anmerkungen versehen (u.a. "Seelsorge und Pastoral lassen sich nicht mit Managerbegriffen beschreiben"). Die Ergebnisse wurden an den Dekan weitergeleitet. Nach Auswertung der Rückmeldungen werden in einem 2. Schritt durch eine Projektgruppe "Leitlinien" entwickelt, die im Frühjahr 2005 in PGR und Seelsorgeeinheits-Ausschuss erneut beraten werden, bevor es ab Herbst 2005 an die konkrete Umsetzung in allen Gremien und Institutionen des Erzbistums geht.

Eine weitere wichtige Aktion betrifft die Vorbereitung des Weltjugendtags in Köln (15.8-21.8.05). Unsere Seelsorgeeinheit ist aufgerufen, etwa 100 Übernachtungsmöglichkeiten bei Gastfamilien zu organisieren für Jugendliche aus aller Welt, die vom 11.8.-15.8.05 in unseren Pfarrgemeinden zu Gast sein werden.

In unserer Ökumene vor Ort wollen wir Neues wagen. Angestrebt ist eine ökumenische Partnerschaft, für die Erzbischof Robert Zollitsch und Landesbischof Ulrich Fischer eine Rahmenvereinbarung entworfen haben. Diese Vorlage ist Thema einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ältestenrat am 22. November. Ziel einer ökumenischen Partnerschaft zwischen St. Peter und Paul und der Auferstehungsgemeinde ist es, das Bestehende bewusster zu pflegen und damit unsere ökumenische Verbundenheit zu vertiefen.

Die Aufgaben des Stiftungsrats waren vielfältig:

  • Erweiterung der Empore wegen Anwachsen des Kirchenchors;
  • Sicherung des Geländes rund um das Gemeindehaus, das von Jugendlichen als Gammelplatz benutzt wurde, wobei Außenwände beschmiert und Fensterscheiben eingeschlagen wurden. Neben einem Verbotsschild wurde ein Bewegungsmelder angebracht.
  • Renovierung des Kindergartens (Kellerabgang, Fenster-Außenanstrich usw.)
  • Behebung des Wasserschadens im unteren Kindergarten

Nachfolgeprobleme ergeben sich im nächsten Jahr bei den Oberministranten, da Mara, Jörg und Daniel aus beruflichen Gründen aufhören werden. Ihnen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt für die zuverlässige engagierte Ministranten- und Mesnerarbeit, vor allem aber für ihren erfolgreichen Aufbau einer Ministranten- Gruppenarbeit, die das Loch unserer allmählich schwindenden KJG füllt.
"Ende gut, alles gut!"
Der Pfarrgemeinderat nähert sich dem Ende seiner Amtszeit. Schwerpunkt der PGR-Arbeit im kommenden Jahr wird die Auseinandersetzung mit der neuen Pfarrgemeinderatssatzung sein, vor allem aber die Vorbereitung der Wahl der Pfarrgemeinderäte, die am 12./13. November 2005 stattfindet.

Ein glückliches Ende all unserer Bemühungen sowie einen fruchtbaren Neuanfang unter der Regie Gottes - das wünsche ich uns für das kommende Jahr.

Ihre Angelika Brunner