Aus der Arbeit des Pfarrgemeinderates St. Verena 2004

Mit Beginn des Jahres wurde der im Herbst 2003 beschlossene Wechsel der Verrechnungsstelle und der Eintritt in die Gesamtkirchengemeinde Konstanz umgesetzt. Die Gesamtkirchengemeinde akzeptierte dabei die mit dem Wechsel ausbedungene Probezeit . Erstmalig wurde der Haushalt für die Periode 2004/2005 in Abstimmung mit der Gesamtkirchengemeinde erstellt und von ihrem Geschäftsführer, Herrn Gräble, vorgestellt.

Die Schrift "Aufbruch im Umbruch" des neuen Erzbischofs und der damit eingeleitete intensive Beratungsprozess beschäftigte uns auf der Gemeindeebene wie auf der Ebene der Seelsorgeeinheit mit Dingelsdorf und Litzelstetten. Dieser Prozess dauert an und soll in einen Entwurf neuer pastoraler Leitlinien für unser Erzbistum münden.

Neben den Grundaufgaben der Pastoral (Gottesdienst und Sakramente) nannten wir für unsere Gemeinde als Schwerpunkte die Bereiche

  • Glaubenserfahrung neu beleben
  • Ökumene
  • Förderung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Weltladen/Ökologie
  • Bücherei

In diesen Bereichen soll die bisherige Arbeit verstärkt fortgesetzt, beziehungsweise gefördert werden.
Am 27. April fand eine Sitzung des Pfarrgemeinderates im Kindergarten statt, wo wir von Frau Rock-Jerg und ihrem Team professionell von Konzept und vorbildlicher Arbeit im Kindergarten St. Verena informiert wurden.

Turnusgemäß fand das Fronleichnamsfest unserer Seelsorgeeinheit in diesem Jahr in Dettingen statt. Es konnte unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden und erwies sich wieder als das Jahresereignis, an dem die drei Gemeinden der Seelsorgeeinheit zu gemeinsamen Gottesdienst und Prozession zusammen fanden.

In der Sitzung vom 20. Juli setzten wir uns intensiv mit der neuen Liturgie-Instruktion des Vatikans "Sakrament der Erlösung" auseinander.

Am 19. September wurde das Verena-Fest in traditioneller Weise gefeiert. Dr. Leonhardt hielt einen Vortrag über die 700-jährige Geschichte unserer Pfarrkirche.
Dr. Leonhardt unterstützte uns auch bei der Aktualisierung des Fahrnisverzeichnisses (Inventarliste) der Gemeinde; dafür sei ihm an dieser Stelle nochmals gedankt.

Für die langjährige Leitung des Altenwerkes wurden geehrt Frau Reingard Langsch, Frau Edith Krischker und Frau Theresia Griesmeier. (Leider konnte bisher noch keine Nachfolge für die Leitungsfunktion gefunden werden).

Was bringt das neue Jahr 2005?
Am 9. Januar ist ein Stehempfang für alle ehrenamtlich tätigen Gemeindemitglieder geplant. Der Empfang soll in Zukunft jährlich stattfinden und eine Anerkennung für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit sein.
Zusätzlich zu unseren Schwerpunkten wird der Abstimmungsprozess zu den neuen pastoralen Richtlinien uns weiter beschäftigen, der Weltjugendtag im kommenden August will vorbereitet und durchgeführt werden, wir werden uns mit einer neuen Satzung für die Pfarrgemeinderäte auseinandersetzen, und schließlich steht im November die Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates an.

Sepp Burgert