Rückblick 2002

Unser Primiziant Notker Baumann

  • geboren am 6. Januar 1975 in Konstanz als Sohn von Inge Baumann, geb. Schlickewei, Oberstudienrätin am Ellenrieder- Gymnasium, und Heribert Baumann, Oberstudiendirektor am Humboldt-Gymnasium
  • jüngerer Bruder, Guido
  • getauft am 23. März 1975 in Radolfzell
  • 1981 bis 1985 Grundschule Litzelstetten
  • Erstkommunion 1984 in Litzelstetten unter Pfarrer Gerhard Schrimpf
  • Firmung 1988 in Litzelstetten durch Bischof Kalata in der Heimatpfarrei St. Peter und Paul:
    Ministrant, Oberministrant, Organist und Mesner
    seine Hobbies: Bergsteigen und Wandern
  • 1985 bis 1994 Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz
  • nebenher 1990 bis 1993 kirchenmusikalische C-Ausbildung bei BK Wilm Geismann
    Organist auch in St. Suso
    Chorleiter in Allensbach-Langenrain 

  • 1994 bis 1996 Studium der Theologie in Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität, Vordiplom in Theologie
  • 1996 bis 1997 Studium der Philosophie in Innsbruck, Leopold-Franzens-Universität, Bakkalaureat in Philosophie
  • 1997 bis 2000 Studium der Theologie in Rom, Pontificia Università, Gregoriana, Bakkalaureat in Theologie
  • Herbst 2000: Pastoralausbildung in St. Peter im Schwarzwald
  • 17.12.2000, St. Peter im Schwarzwald: Diakonatsweihe durch Weihbischof Paul Wehrle
    Januar bis August 2001: Diakon in der Dreifaltigkeitsgemeinde Offenburg, bei Dekan Peter Schnappinger
  • seit Herbst 2001 (bis voraussichtlich 2003): Lizentiatsstudium in Rom, Pontificia Università Lateranense, Istituto Patristico "Augustinianum"
  • 10.10.2002 Il Gesù, Rom: Priesterweihe durch Christoph Kardinal Schönborn O.P., Erzbischof von Wien
  • 20.10.2002 St. Peter und Paul, Konstanz-Litzelstetten Heimatprimiz


Priesterweihe von Notker Baumann durch Kardinal Schönborn in Rom

Sein Primizspruch "Es ist der Herr" ist dem Johannesevangelium entnommen und weist auf Notkers Berufung zum Priester hin. Der Primiziant deutet mit diesem Schrifttext seine Lebensaufgabe als Priester:
Nach seiner Auferstehung erscheint Jesus seinen Jüngern mehrmals. Unerkannt hatte er sie am See von Tiberias aufgefordert, die leer eingeholten Netze nochmals auszuwerfen; und: ein reicher Fang. Der von Jesus geliebte Jünger erkennt, dass es Jesus ist, der am Ufer steht und wartet: "Es ist der Herr!" So habe ich diesen Satz als Primizspruch gewählt. Zugleich sehe ich meine Aufgabe darin, andere Menschen auf das Wirken Christi in ihrem Leben hinzuweisen, gerade dort, wo sie es nicht vermuten.
Bernd Zimmermann, Pfarrer


Notker Baumann spendet den Primizsegen in St. Peter und Paul Litzelstetten

"Gemeinde feiert Heimatprimiz" Südkurier Konstanz 22.10.2002

Weltjugendtag Toronto - ein Fest des Glaubens

Jugendliche aus unserer Gemeinde beim Weltjugendtag in Toronto

Der Papst lädt seit 1985 in normalerweise 2 jährigem Turnus die Jugend der Welt zu einem internationalen Weltjugendtag ein. In diesem Jahr war Toronto in Kanada die Gastgeberin für über 1 Mio. Jugendliche aus aller Welt, unter ihnen ca. 6000 Teilnehmer aus Deutschland, darunter auch wir, zwei Teilnehmer aus Wallhausen. Wir wollen Sie an der erfahrenen Begeisterung am Glauben und der Stimmung dieses Treffens teilhaben lassen.

An diesem Weltjugendtag war Weltkirche konkret für uns erfahrbar. Wir erlebten eine ehrliche und ungezwungene Begegnung mit Jugendlichen anderer Kulturen und Sprachen. Es war die normalste Sache der Welt, mit Jugendlichen auf dem Weg zum Veranstaltungsort in der U-Bahn ausgelassen zu singen und zu beten und anderen Passagieren Zeugnis von unserem Glauben zu geben. So waren die Liedtexte einer Mädchengruppe aus Katar nicht unbedingt verständlich, doch drückte es die Freude am Leben mit Jesus unverkennbar aus. Jugendliche hatten Toronto fest in ihrer Hand, auf offener Strasse wurde gesungen, getanzt und gefeiert. Jesus Christus stand im Mittelpunkt ihres Feierns.

Papst Johannes Paul II hat die Jugendlichen ganz besonders in sein Herz geschlossen und sie unter dem Motto "Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt" nach Toronto gerufen. Dort wurde er von ihnen mit Sprechgesängen wie "John Paul II - we love you" begeistert empfangen. Die Ausstrahlung und Kraft von Johannes Paul II war unbeschreiblich, vom viel zitierten "alten und müden Mann" war nicht mehr viel zu spüren.
Er hat die Jugendlichen dazu aufgerufen, sich täglich neu für Gott zu entscheiden. Sie sollen, durch die Kraft von Gebet und Eucharistie, mit Taten und Worten glaubwürdige Zeugen der Liebe Gottes in der Welt sein und so eine neue Zivilisation der Liebe aufbauen. 

"... Kommt und sprecht vor der Welt von Eurer Freude, Jesus Christus begegnet zu sein, von Eurer Aufgabe sein Evangelium vom Heil bis an die Grenzen der Erde zu verkünden..." (Papst Johannes Paul lI).

 Die Bevölkerung von Kanada hat uns Jugendliche mit offenen Herzen und Armen willkommen geheißen. Überall war eine beeindruckende Gastfreundschaft erfahrbar. Familien haben Jugendliche aufgenommen oder waren spontan dazu bereit, z.B. eine Gruppe von deutschen Jugendlichen für eine warme Dusche in ihre Häuser mitzunehmen. Pfarrgemeinden haben bei den deutschsprachigen Bischofskatechesen, mit viel Liebe für unser leibliches Wohl gesorgt.

In 3 Jahren wird der nächste Weltjugendtag bei uns in Köln stattfinden und wir werden Gastgeber für die Jugend der Welt sein. Um unser Land und uns darauf vorzubereiten, ist unser aller Gebet wichtig und wir möchten Sie bitten, dieses Anliegen in Ihren Gebeten mitzutragen.

Claudia & Markus Flaisch

Zeltlager der KJG St. Peter und Paul

Zeltlagerteilnehmer KJG St. Peter und Paul Litzelstetten 2002