Pater Michael Heinz wird zu unserer Freude Leiter von Adveniat

Es war für uns eine Überraschung, dass unser Missionar Pater Michael Heinz, mit dem wir über Pfarrer Bernd Zimmermann in gutem Kontakt stehen, Leiter von Adveniat geworden ist. Michael Heinz ist Schüler von Pfarrer Zimmermann, der im Arnold-Janssen Gymnasium St. Wendel Deutsch, Religion und Musik unterrichtete, und machte bei ihm in Deutsch Leistungskurs und Religionslehre das Abitur. Unsere Gemeinden hatte er mehrfach besucht , auch von unserem Weltladen war er beeindruckt. Eva Hirt aus Litzelstetten war über ein Jahr bei ihm in Bolivien im Auslandsdienst. Seine Projekte haben wir unterstützt.

In der Steyler Homepage fanden wir die Nachricht:
  

Pressemitteilung vom 18. Februar 2016

Pater Michael Josef Heinz SVD neuer Adveniat-Hauptgeschäftsführer

Der Provinzial der Steyler Missionare in Bolivien tritt sein Amt am 1. März 2017 an

Essen, 18. Februar 2016. Die deutschen Bischöfe haben auf ihrer Frühjahrsvollversammlung Pater Michael Josef Heinz SVD zum neuen Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat gewählt. Der aus dem Saarland stammende 54-Jährige wird seine Aufgabe als Provinzial der Steyler Missionare in Bolivien im Dezember 2016 beenden und zum 1. März 2017 sein neues Amt antreten. Deshalb hat die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) die Amtszeit des amtierenden Adveniat-Hauptgeschäftsführers, Prälat Bernd Klaschka, bis zum 28. Februar 2017 verlängert.

"Wir freuen uns, dass wir mit Pater Michael Heinz einen ausgewiesenen Lateinamerika-Kenner für die Leitung von Adveniat gewinnen konnten", erklärte Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck in einer ersten Reaktion. So wie Prälat Bernd Klaschka 15 Jahre in Mexiko tätig war, lebte Pater Heinz mehr als 16 Jahre in Nicaragua und Bolivien. Durch ihre eigenen Lateinamerika-Erfahrungen können die Adveniat-Hauptgeschäftsführer auf sehr lebendige Weise vermitteln, was es bedeutet, Weltkirche zu sein. Dass mit Papst Franziskus in Rom ebenfalls ein Lateinamerikaner derzeit ermutigende Impulse setzt, bedeutet für Adveniat viel Rückenwind. "Diese Unterstützung wird für Pater Michael Heinz und für uns alle bei Adveniat weiterhin sehr wichtig sein, um in den Pfarreien, unter den Gläubigen, aber auch bei vielen interessierten Menschen unser Anliegen für Lateinamerika und die Karibik wachzuhalten und weiterzuentwickeln", ist Bischof Overbeck überzeugt. Sein herzlicher Dank gelte dem in Lateinamerika hoch engagierten Orden der Steyler Missionare. Seine Freude und seinen Dank teilten auch der Vorsitzende der Kommission Weltkirche bei der DBK und die Mitbrüder der Bischöflichen Kommission Adveniat, wie Bischof Overbeck betonte. "Wir sind überzeugt, dass mit Pater Heinz die gute und für alle Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen den katholischen Hilfswerken fortgeführt wird."

Seit 2011 ist "Padre Miguel Heinz", wie ihn die Menschen in Bolivien nennen, Provinzial der Steyler Missionare in Bolivien. In den Orden eingetreten ist der 1961 geborene Michael Josef Heinz 1983. Nach seinem Philosophie- und Theologiestudium an der ordenseigenen Hochschule in St. Augustin bei Bonn und der Priesterweihe 1992 war er sieben Jahre im zentralamerikanischen Nicaragua tätig. Von 2000 bis 2006 organisierte er im Generalat der Steyler Missionare in Rom Weiterbildungskurse und war an der Koordinierung der Sozialprojekte des Ordens in aller Welt beteiligt. 2007 kehrte er nach Lateinamerika zurück. Zunächst leitete er eine Pfarrgemeinde im Bistum San Ignacio de Velasco, bevor er von 2009 bis 2012 Generalvikar eben dieser Diözese im östlichen Tiefland Boliviens wurde.

Dem bis zum 28. Februar 2017 weiter amtierenden Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Prälat Bernd Klaschka, ist es weiterhin ein Anliegen, die Arbeit des Lateinamerika-Hilfswerks einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. "Denn nur mit Hilfe der Katholiken in Deutschland und dank ihrer Spendenbereitschaft können wir solidarisch an der Seite der Menschen in Lateinamerika und der Karibik stehen. Zudem will Adveniat die Stimme der Menschen in Lateinamerika hierzulande zu Gehör bringen - in Kirche, Politik und Gesellschaft." In einer Welt, die von den wirtschaftlich und politisch Mächtigen bestimmt werde, müsse die in Lateinamerika entwickelte vorrangige Option für die Armen und die Jugend noch stärker die entscheidende Perspektive kirchlichen Handelns werden. "Papst Franziskus lebt mit seinen Worten, Gesten und Taten vor, wie Kirche unterdrückende Strukturen überwinden und für die Menschen befreiend wirken kann", betont der amtierende Adveniat-Hauptgeschäftsführer.