Zeltlager der kirchlichen Jugend Litzelstetten

Eine Geschichte, die sich wiederholt: ein Bericht vom Minilager 2013 der Katholischen Jugend Litzelstetten

Ja, da war es auf einmal wieder so weit. Es war fast schon Herbst und man musste sich schon wieder Gedanken machen, wo man in der ersten Woche der Sommerferien die Zelte aufstellen könnte. Alles noch so weit weg und doch schon wieder höchste Zeit, denn die Auswahl ist nicht groß und die anderen sind ja auch auf der Suche. Und da kam die Erinnerung, dass das erste Lager 2007 an der Donau bei Dietfurt war und dass es ein schöner und geeigneter Platz war, damals. Und wie es der Zufall so wollte, war der Platz noch zu haben und wir hatten die erste Aufgabe gelöst: der Lagerplatz war gefunden, reserviert und beschlossene Sache. So konnten wir wieder planen und organisieren. Jeder Platz hat seine Eigenheiten und dieses Mal war es das Naturschutzgebiet mit den Verordnungen des Landratsamtes, das besondere Beachtung erforderlich machte. Das Trinkwasser wurde in einem 1000 l- Fass bereitgestellt und die Verteilung musste in Lebensmittel geeigneten Rohren erfolgen. Das erforderte eine neue Investition, denn die bisher genutzten gelben Gartenschläuche erfüllen dieses Kriterium nicht: die Schläuche mussten „blau“ sein. Auch war eine besondere Qualifizierung des Küchenpersonals angeraten und so musste ein Hygienekurs absolviert werden, der die sowieso schon hervorragende Küchencrew noch in ihrer Leistungsfähigkeit steigerte. Ein unschlagbares Team, denen auch unser etwas spezielles Motto „Teil des Schiffs, Teil der Crew“ nicht die Kreativität raubte, sondern im Gegenteil zu neuen Höchstleistungen motivierte. Und dann war da die Klogrube mit drei Kabinen und normalen Kloschüsseln, die zur Nutzung bereitstanden. Etwas gewöhnungsbedürftig zwar, aber gut nutzbar. Dass auch alles Abwasser aus der Küche und den Waschbecken dort entsorgt werden musste, machte einen neuen Dienst erforderlich, den Abwasserdienst. Dieser wurde per Signalhorn aktiviert und leerte dann die vollen Sammelbehälter in bereitgestellte Eimer, die wiederum zur Klospülung wiederverwendet wurden. So wurde das Wasser gleich mehrfach wiederverwendet. Das war auch notwendig: 1000 Liter Frischwasser kostete uns € 3,50. Dieselbe Menge Abwasserentsorgung € 30.- Das war auch eine Herausforderung, die wir aber auch hervorragend meisterten. Mit einem Gesamtbudget von knapp € 10‘000.- war auch der finanzielle Rahmen festgelegt und wir haben ziemlich genau eine Punktlandung erreicht und kostendeckend gewirtschaftet.

Lager 2013

Ansonsten war der Platz genial, die Donau toll zum Baden und alles Drumherum einfach super. Mittlerweile ist die Ausstattung an Zelten und Material einfach sehr gut und ein neues Leiterzelt konnte zusätzlich mit eingesetzt werden, aber dies alles muss auch transportiert werden. So war der 7,5- Tonner an seiner Leistungsgrenze und musste auf der Hinfahrt noch umgeladen werden, weil die vorderen Schmutzlappen auf dem Boden schleiften und die Lenkung nur sehr schwer möglich war. Ein Umstand, der in Zukunft eine andere Transportlösung erforderlich macht. Man muss es einfach sagen: die Erfahrung der Leiter, aller Aufbauhelfer und auch der Teilnehmer ist mittlerweile so groß, dass vieles fast wie von selbst und selbstverständlich klappt. Es ist immer noch viel Arbeit und 58 Teilnehmer sind eine ganze Menge, die die 14 Leiter schon gut beschäftigt haben und zusammen mit dem Dokumentator und der Lagerleitung eine schöne Zeltlagerfamilie bildeten.

Insgesamt gab es keine nennenswerte Ausfälle oder Unfälle und es war einfach ein wunderschönes Erlebnis, das wie im Flug verging und noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dies wird durch den Film und die Bilder sicherlich wieder gut in Szene gesetzt und dokumentiert, so dass sich auch die Eltern und Interessierte einen Eindruck davon machen können. Die Erlebnisse und Bilder sind in unseren Erinnerungen und der Film und die Fotos auf DVD und CD eingebrannt. Davon werden wir noch lange zehren können und wir können alle danke sagen, dass wir das erleben durften.

Am Ende des Lagers war es dann an der Zeit, neue Leiter zu fragen, die die Aufgabe im neuen Schuljahr mit übernehmen sollten und es haben sich 5 neue Leiter und eine Nachfolgerin für Judith gefunden, die aus beruflichen Gründen ihr Engagement aufgeben wird.

Die lange Liste der Mitwirkenden beim Lager 2013:

Die Küche:
Regina, Ute, Gaby, Daniela

Die Teilnehmer:
Amelie, Anke, Anna-Franziska, Anna-Lena, Catharina, Celine, Christina, Cindy, Clara Marie, Clara-Emilia, Elisa, Ella Hanna, Hannah, Hannah, Inés, Johanna, Julia-Sophie, Laura, Lena, Lena, Leonie, Leonie, Lilli, Lisa, Lisa, Lisa, Miriam, Nina , Noreia, Rosalie, Aaron, Colin, Daniel, Dien, Fabian, Felix, Finn-Torben, Florian, Iannis, Jakob, Jakob, Jan, Jan Niclas, Jan Niklas, Jonas, Jonas, Linus, Lorenz , Lukas, Malte, Marius, Max, Niclas, Nicolas, Ruben, Silas, Tom Die Leiter: Annika, Cedric, Christian, Christoph, Elisa, Fabian, Jan, Jonathan, Judith, Katharina, Lara, Lars, Melina, Yannic

Der Dokumentator:
Alex

Die Lagerleitung:
Katja, Karl-Heinz

Die Materialunterstützung:
Feuerwehr, Schule, Städt. Kindergarten

Die Aufbauhelfer:
Bernhard, Josef, Ralf

Der LKW- Fahrer:
Sven

Beim LKW- Ausladen:
viele, viele Eltern

Für den Feld- Gottesdienst:
Dekan Trennert-Hellwig und Thomas Langkau

Der Träger:
Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul Litzelstetten, Pfarrer Zimmermann

Die neuen Leiter:
Anke, Lena, Janni, Jan S. und Tom, sowie Dani

Lager 2013

Allen ein ganz herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung und Vergelt‘s Gott! Und den Termin für 2014 unbedingt schon vormerken und einplanen: Zeltlager 2014: in der 3. Ferienwoche vom 16. – 23. August 2014