Bildergalerien - 2007 Restaurierung der Marienkapelle

Die Pfarrgemeinde von St. Peter und Paul, Konstanz-Litzelstetten anerkennt in großer Dankbarkeit die ehrenamtliche und fachkundige Arbeit von

  • Herrn Hermann Müller
  • Herrn Josef Hirt
  • Herrn Albert Fuchs
  • Herrn Franz Mayer
  • Herrn Albert Weiss
  • Herrn Erwin Scharf sen.

zur Renovierung der Kapelle aus dem Jahre 1648 am Ortsausgang von Litzelstetten sowie

  • Herrn Arthur Ammann und
  • Herrn Kurt Fach,

die sie dabei zeitweise unterstützten.

Die Männer haben aus eigenem Antrieb die Initiative ergriffen, um diese schützenswerte Kapelle vor weiteren Schäden zu bewahren und sie der Litzelstetter Bevölkerung zu erhalten. Die Sanierung des Fundamentes, des Fachwerkes und des Daches haben sie in Absprache mit dem Architekten, Herrn Christian Mitteis, fachgerecht ausgeführt und die erforderlichen Materialien über Spenden eingeworben. Dabei haben die Männer der Orts- und Kirchengemeinde Litzelstetten einen unschätzbaren Dienst erwiesen und diese Kapelle für die nachfolgenden Generationen in ihrer Schönheit erhalten.

Ihnen und allen Spendern dankt die Pfarrgemeinde ganz herzlich.

Wir bedanken uns bei Herrn Schewetofski für die Fotos.


Der Südkurier schrieb dazu:

Handwerker sanieren Kapelle
Die denkmalgeschützte Feldkapelle in Litzelstetten am Ortsausgang Richtung Dingelsdorf war marode geworden. Litzelstetter Handwerker ergriffen die Initiative und sanierten kostenlos mit fleißigen Helfern die 1648 erbaute kleine Kapelle. Am Sonntag wurde sie von Pfarrer Bernd Zimmermann nach der Eucharistiefeier eingeweiht.

Aufgrund der schlechten Witterung wurde der Festgottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul begangen und erst im Anschluss daran versammelte sich die Gemeinde an der Feldkapelle, um der feierlichen Weihe des sanierten Gebäudes beizuwohnen. "Es ist ein Ort der Dankbarkeit gegenüber Gott", konstatierte Pfarrer Bernd Zimmermann. Die Kapelle wurde 1648 von Litzelstetter Bauern errichtet, weil das Dorf im Schwedenkrieg von der Verwüstung und Brandschatzung verschont geblieben war, berichtete er. Bis 1940 stand hier außerdem eine Josef-Statue die dann jedoch spurlos verschwand. Im selben Jahr wurde statt ihrer in der kleinen Kapelle ein Marienbild angebracht.

Die Kapelle "ist ein wertvolles Litzelstetter Denkmal", stellte Pfarrer Bernd Zimmermann fest. Sie sei kein "museales Häuschen aus der Vergangenheit, sondern ein Ort, wo immer noch gebetet wird und wo vor Maria das Herz ausgeschüttet wird." Allerdings hatten sich hier im Laufe der Zeit Ameisen wohnlich eingerichtet und das Fundament zerfressen.

Die Kapelle wäre eingestürzt, wenn nicht engagierte Litzelstetter Handwerker die Initiative ergriffen hätten. Fachkundig sanierten sie mit Helfern unentgeltlich die Kapelle und sammelten Spenden, um die Materialkosten zu decken. "Sie haben uns einen unschätzbaren Dienst erwiesen und die Kapelle für nachfolgende Generationen erhalten", würdigte der Pfarrer diese Leistung. Gleichzeitig sei die Aktion - wie die Kapelle an sich - ein Symbol für den Aufbau einer Gemeinde und der Kirche generell. Es bedarf eines Fundaments, tragender Teile, des Stucks und der Farben, denn "alles hat seinen Platz und seine Funktion für das Ganze."

Feldkapelle
Feldkapelle
Feldkapelle
Feldkapelle
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Feldkapelle
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