Willkommen bei den Bodanrückgemeinden PDF Drucken E-Mail

Wir begrüßen Sie auf den Internetseiten der katholischen Seelsorgeeinheit Konstanzer Bodanrückgemeinden mit den Pfarrgemeinden St. Peter und Paul Litzelstetten, St. Verena Dettingen und St. Nikolaus Dingelsdorf.

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Neuerscheinung "Rudolf und Hermine" PDF Drucken E-Mail
Novelle Rudolf und Hermine

Prälat Johann Martin Schleyer (1831-1912) war bislang als katholischer Lyriker und Dramatiker bekannt. Die neu entdeckte und anläßlich des 100. Todestages wieder zugänglich gemachte Novelle Rudolf und Hermine aus dem Jahre 1877 zeigt ihn auch als Epiker. Ohne Anspruch auf besondere literarische Qualitäten erheben zu können, gibt sie dennoch Einblick in das Denken des katholischen Priesters. Darüber hinaus zeigt sie, daß bereits zwei Jahre vor Veröffentlichung des Volapük Schleyer sich mit einer ausgefallenen Form der Kommunikation befaßt hat: sein Protagonist Rudolf gibt seinem blinden und tauben Schwiegervater ein ganz besonderes Verständigungsmittel an die Hand.

In seinem Nachwort befaßt sich der Schleyer-Kenner Reinhard Haupenthal mit den Umständen des Wiederauffindens des Textes und ordnen ihn in das Gesamtoeuvre Schleyers ein.

Mehr zu Leben und Wirken von Johann Martin Schleyer finden sie hier.  

Johann Martin Schleyer:
Rudolf und Hermine
oder
Die Liebe macht erfinderisch
Novelle
Aus Anlass des 100. Todestages herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Reinhard Haupenthal. Edition Iltis 2012. ISBN 978-3-932807-91-6. Preis € 9,00 € 

 
Esperanto – Volapük | Ausstellung in München vom 15.6.-9.9.2012 PDF Drucken E-Mail
Unter diesem Titel wird die Bayerische Staatsbibliothek im Juni 2012 eine Ausstellung ausrichten und zu einem Symposium einladen. Ergänzt werden diese lokalen Veranstaltungen durch einen Begleitband und eine virtuelle Ausstellung auf den Webseiten der Bayerischen Staatsbibliothek.

An zwei Jubiläen wird damit erinnert:
2012 wird sich zum 100. Mal der Todestag des Prälaten Johann Martin Schleyers jähren, des Autors der Plansprache Volapük.
Die erfolgreichere Plansprache Esperanto wird 125 Jahre alt: 1887 erschien das erste Lehrbuch der „Internacia Lingvo“ von Lazar Markovič Zamenhof.

Beide Sprachen wurden mit dem Ziel geschaffen, die interkulturelle Verständigung zu erleichtern, die aufgrund der Technisierung von Fernreisen und Warentransporten sowie der medial vermittelten Kommunikation zugenommen hatte: Anstatt viele Fremdsprachen lernen zu müssen, sollten alle Menschen weltweit mit einer einzigen für sie neuen Sprache kommunizieren können. Verbunden war mit dem Wunsch der Verbreitung dieser Sprachen zudem die Hoffnung, eine als „neutral“ empfundene Sprache könne den Frieden zwischen den Nationen fördern, da sich alle in einer ihnen gleichermaßen „fremden“ Sprache begegnen würden.

Menschen haben sich allerdings nicht erst im 19. Jahrhundert als Sprachautoren betätigt. Auch im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit finden sich Beispiele erfundener Sprachen mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Konstruierte Sprachen sind somit nicht nur linguistische, sondern auch soziale und historische Phänomene. Als solche werden sie im Rahmen der Ausstellungen beleuchtet und auf dem Symposium diskutiert. Der Begleitband wird Abbildungen der Exponate zeigen und die Beiträge des Symposiums vermitteln. Mit diesen Veranstaltungen und Veröffentlichungen leistet die Bayerische Staatsbibliothek einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die „Lingua Franca“ im Kontext internationaler wissenschaftlicher Kommunikation und setzt Impulse zur Förderung interlinguistischer Forschungen.

Die Bayerische Staatsbibliothek kann für die Ausstellung auf ihre wertvollen Bestände zu den Themenbereichen Interlinguistik und Plansprachen zurückgreifen und zudem zwei großzügige Schenkungen nutzen:
  • Der Großteil der Bibliothek sowie die Tagebücher von Prälat Johann Martin Schleyer übereigneten die Söhne von Dr. Hanns Martin Schleyer der Bayerischen Staatsbibliothek.
  • Ihre umfangreiche Plansprachensammlung überließen Irmi und Reinhard Haupenthal der Bayerischen Staatsbibliothek.
Beide Schenkungen stellt die Bayerische Staatsbibliothek als Corpus Separatum der Allgemeinheit und der Forschung auf Dauer zur Verfügung.
Das Gemälde Prälat „Johann Martin Schleyer“ aus dem Pfarrhaus Litzelstetten ist Leihgabe für die Ausstellung in München.

Förderung willkommen
Die Bayerische Staatsbibliothek bietet Firmen, Organisationen und Privatpersonen die Möglichkeit, die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung und des Symposiums sowie die Publikation des Begleitbandes zu fördern.
 
Drei Kunstführer der Kirchen und Kapellen PDF Drucken E-Mail

Kirchenführer LitzelstettenNeben seiner Tätigkeit als Leiter und Seelsorger sowie im Einsatz für die Erhaltung der Kirchen und Kapellen auf dem Konstanzer Bodanrück hat sich Pfarrer Bernd Zimmermann zugleich auch intensiv mit der Geschichte und den Kunstgegenständen dieser Kirchen und Kapellen beschäftigt.

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